du schämst dich fast dafür, weil dir gefällt, was dich zerstört





die angst 
schleicht 
neben mir her. 
rauche 
1,2,3
zigaretten, 
in der hoffnung 
die angst 
hasst 
den rauch,
der mich umgibt. 
wacklige beine, 
zitterndes ich.
gehe schritt für schritt
obwohl 
ich am liebsten 
mich 
in der dunkelheit
 verstecken würde. 
bin bereit 
und 
doch nicht bereit 
für die begegnung 
mit dem wolf. 
es verschwimmt 
alles in erinnerungen. 
ich kann 
nichts mehr sehen, 
außer 
mein dreckigen körper.
und nun steht 
der wolf da. 
lächelt mich an,
und mein herz 
fängt an 
alles zu verdrängen. 
ich grinse ihn an 
und in gedanken 
fange ich an 
auf ihn einzuprügeln, 
seine gier 
nach meinen körper 
herauszuschlagen. 
ich verabscheue 
mich für diese 
gedanken, 
doch ich kann
nichts gegen sie tun. 
meine gedanken 
gehorchen 
mir schon lange 
nicht mehr. 
der wolf 
ist die größte 
selbstzerstörung 
für mich, 
und gebe mich 
ihn hin. 
ich lasse 
mich von 
ihm berühren, 
immer und immer wieder, 
lache, 
mit todesgedanken.
trinke um zu verdrängen, 
rauche 
um die berührungen 
von dem wolf 
aus mir herauszurauchen. 
der wolf 
hält mich fest im arm, 
bin
in seiner welt
gefangen. 
es zertrümmert mich 
aber ich lasse 
es geschehen, 
denn das ist alles
was mein
dreckiger körper 
verdient hat.

ich wünschte, ich könnte dich hassen




ich zerschneide 
den BH,
mit der dunklen
selbsthass
der mich bewacht.
die angst
und scham
durchzuckt meinen körper.
an jeden stofffetzen 
haben 
sich erinnerungen 
verfangen. 
erinnerungen, 
die nach 
und nach
mich wieder einholen. 
an jeden bügel 
kleben noch
deine berührungen,
die mich würgen lassen. 
ich zerschmettere 
alles 
in kleine fetzen, 
so wie du mich 
zerfetzt 
und liegen 
gelassen hast,
im schwarzen sumpf 
vom scham
und tod.
die dunkelheit
verschlingt mich
und füllt 
mein lebloser körper
mit den wolf.
der wolf 
verschlingt mich
und ich bin 
wie der BH,
nur noch kleine fetzen 
die mit blut getränkt sind.


wir leben alle in einer offenen psychatrie






eine atmende hülle,
schwebt in einer stadt
voller geister,
die nachts
anfangen
ihr leben
in alkohol zu ertränken.
ein lebloses dreckiges wesen
ertrinkt
im schwarzen meer 
der leere.
ein seelenloses mädchen,
ist gefesselt 
an den betten der wölfe.
ein blutendes monster, 
mit blauen,
zerrissenen händen
und verwesenden armen, 
die nur so
nach tod
und vertrockneten blut 
riechen,
sitzt auf einer müllkippe
zählt
seine letzten
atmenden stunden.
ein jämmerliches reh
versteckt sich
im nebel ihrer welt.
versteckt sich 
vor sich selber, 
vor ihr leben,
vor ihren gefühle, 
vor den
schwarzen wesen
die nur unruhe
in ihren körper 
stiften wollen. 
ein kleines mädchen
tanzt 
auf den
kleinen 
weißen
runden 
wundermitteln,
die ihr
den weg
ins wunderland zeigen. 
sie tanzt auf 
ihren knochen
den tanz des hungerns.
sie tanzt 
und tanzt,
denn sie weiß
es gibt kein morgen mehr.

empty words from empty head






ist es verwerflich
dass ich
den wölfen
wehtun würde,
wenn mein kopf
mich lassen würde?
tag für tag
brüllt mir 
diese frage 
in meine
gedankenkotze,
bis ich mich
an diese frage
aufzuhängen
um den lärm
nicht mehr zu ertragen,
der in mir tobt. 
fantasiere 
durch den tag, 
überlege was ich 
sagen müsste, 
damit  
die wölfe
mich loslassen, 
doch ich 
verlaufe 
mich sinnlos
in den
garten des verletzen.
mit dem hintergedanken,
dass ich nie
den wölfen
absichtlich 
verletzen
könnte
ohne dafür 
in selbsthass 
zu baden
und mir dabei 
selbst ins fleisch
zu schneiden. 
einerseits 
verachte 
ich mich dafür
das ich überhaupt 
solche hässlichen gedanken 
habe
und
das ich mich
überhaupt traue 
an sowas 
zu denken,
obwohl
ich an diesen
splitterfasernackten momente
mit den wölfen
selbst schuld bin. 
und einerseits 
hasse
ich mich dafür, 
das ich wie immer
stumm bleiben,
obwohl ich doch
an sowas denke 
und solche 
gedanken
nicht aufhalten kann.
ich schaffe es 
einfach nicht
aus dieser
 eiskalten starre 
zu flüchten,
und zu reden. 
ich laufe 
immer nur weg, 
verdränge
und nehme 
alle schuld 
auf mich. 
ich war
 noch nie 
ein mensch 
der großen worte.
ich benutze
mein kopf 
mehr 
als mein mund. 
mir fehlt einfach 
dieser menschenhass, 
dieser hass auf die wölfe. 
ich hasse mich, 
für die wolsmomente, 
nicht die wölfe selbst. 
ich wünsche mir
den Tod,
nicht den Wölfen.
aber doch
wünsche ich mir
in den 
anfällen der angst
und der scham, 
dass ich die wölfe hassen könnte, 
damit ich mehr 
tun könnte
als schweigend 
den hungerkoma
mein körper
und mein leben
zu verkaufen.


fürs leben leblos






kinderlachen 
mit so viel glanz
in den augen, 
was mich überwältigt. 
tränen 
der kinder
versetzt mich
in endlose tiefe,
so das 
kleine mädchen 
in mir 
leise anfängt zu wimmert
und verzweifelt 
versucht die tränen 
zurückzuhalten 
weil sie ja weiß, 
wie hässlich tränen 
doch machen können. 
wie laut 
andere lachen können
wenn man anfängt zu weinen. 
das seelenlose mädchen 
nimmt 
die kinder in arm 
pustet über, 
ihre für andere
nicht sichtbaren, 
schmerzen 
und flüstert 
ihnen immer zu 
wie stark sie doch sind. 
ich male 
unendlich viele 
bilder, 
die mein selbsthass 
zum kochen bringt,
damit die 
kinder um mich herum,
auf meinen schoss
ihre schmerzen vergessen 
und sie, 
für mich
nicht verständlichen grund,
anfangen zu strahlen 
wenn ich ihnen 
mein bild schenke.
kleine jungs,
die am liebsten
die ganze macht
der menschheit
ihr ihren händen
halten wollen,
ihre aggressionen
freien lauf lassen,
um sich schlagen
und alles kurz
und klein hacken wollen.
kleine jungs
die kein taktgefühl haben,
sowas wahrscheinlich
gar nicht kennen,
den mädchen
ihren nackten po zeigen,
sich ausziehen
bis zur unterhose,
ohne scham
oder auf die
gefühle
der anderen zu achten.
ich bin wie erschlagen,
mit nackter haut
werde ich wohl
nie klar kommen..
innerlich bin ich
selbst doch noch
ein kleines kind
was sich vor angst
immer in die hose macht.
taktlose wörter
sprudeln aus
kindermündern
über versteckte
aber doch sichtbare
narben,
wenn mir
mein ärmel hochrutscht.
sie wollen mir essen
in den mund stopfen,
wehre mich dagegen
doch
ich bin
eigentlich wehrlos.
sie starren
mein dreckiges gesicht an,
und merken nicht
wie sehr ich mich
schäme
auf dieser welt
zu sein,
das ich
jemanden
ein platz
in der welt
wegnehme,
der leben will,
der nicht so
ist
wie ich,
die im tod
gefangen ist.
in der kinderwelt
bin ich nicht ich.
ich stehe neben mir,
schwebe irgendwo
im raum umher
und schaue mir
das geschehen
aus nächster nähe an.
ein anderer mensch
setzt die grenzen
für die kinder,
damit sie sich
nicht wehtun.
die person,
die ich eigentlich bin
würde sowas nicht schaffen.
ich,
das scheue,
jämmerliche reh,
das seelenlose mädchen
gefangen in der scham
scheitert
allein schon am reden.
ein gefühl
des scheiterns
durchflutet
mein körper,
wenn ich morgens
aufwache und merke,
das ich immer noch lebe.
ich bin jemand
der zum scheitern verurteilt ist.
http://www.youtube.com/watch?v=ZQ_JAgHxR14





es tut mir leid, dass ich mich im moment so selten melde und ich es nicht schaffe schneller auf eure kommentare zu antworten. wie ihr vielleicht herausgelesen habt, arbeite ich momentan im kindergarten. oft bin stumm und leblos, kraftlos ohne sinn, und ohne worte, weil die leere alles erstickt hat. es tut mir leid. ich hoffe ihr nimmt es mir nicht übel.
und es tut mir leid, dass ich euch so ein text vorsetzte,
aber meine worte verschwinden im nebel, ich renne sinnlos hinter ihnen her. das sind die einzige worte, die einzigen zeilen die ich packen konnte. bitte vergibt mir dafür. 
genießt den sonntag, genießt den schnee. tanzt um die schneeflocken herum, versucht die winterluft einzuatmen. passt bitte auf euch auf. 


atmende wasserleiche



narben
brandwunden, 
blaue flecken,
offene wunden 
die dein
dunkles
inneres zeigen,
machen die 
beschämenden
dunkeln momente
meines lebens 
nicht besser,
auch nicht 
erträglicher. 
sie machen 
mir nur 
deutlicher,
wie sehr
ich doch noch
in dieser zeit
feststecke
und die
selbstzerstörung
der einzige weg ist
damit die scham 
nicht alle erinnerungen 
wieder brutal 
auf mich einschlagen lässt.
sie machen
mir deutlich,
dass ich 
die erinnerungen 
nicht für ewig
verdrängen kann, 
auch wenn täglich
mein ziel ist, 
weil ich 
oft denke, 
das verdrängen 
das einzige ist
was ich kann. 
selbst 
die vielen tabletten 
können die 
dunklen erinnerungen
nicht auflösen. 
sie betäuben 
nur die angst,
frieren sie 
für einen 
augenblick ein. 
mit den hintergedanken
das sowas 
hoffentlich 
nie wieder
 passieren wird.
diese kälte
lässt mich atmen,
lassen mich hoffen.
bis die 
wölfe
auftauchen 
und
mit ihrer 
erdrückenden nähe
alles wieder
auftauen. 
die eisscholle
um mich herum 
brechen sie
mit ihrer 
gier 
wieder auf
und ich ertrinke 
in den 
altbekannten 
dunklen,
tiefen meer
der angst. 
die wellen 
sind zu hoch, 
zu stark
für meinen
verwesten körper.
lauter tatzen,
lauter hände
drücken 
mich hinunter 
und ich sinke
wie eine 
wasserleiche 
tief auf den
 meeresboden.
angekommen
in der tiefe  
des meeresgrundes
lalle ich 
todeswörter
und sehne mich
nach dem 
ewigen ende. 
wölfe
schwimmen 
um mein herz herum,
lassen mich 
selbst nicht 
in meinen 
todesstunden
in ruhe.
der meeresboden
zeigt mir 
immer wieder
wie vergänglich 
das verdrängen 
doch ist. 
das verdrängen
nur die ebbe
vor der 
großen flut ist,
die mich 
immer wieder 
tiefer
und tiefer
sinken lässt.
http://www.youtube.com/watch?v=JcWIACQUhDc







liebste leser, ich wollte euch erstmal danken das ihr meine nebelwörter liest, und mir immer wieder noch herzliche worte schenkt. ihr seit wunderbar, wirklich, von kopf bis fuß. 
ich habe eine bitte an euch, wie ihr bestimmt schon gemerkt habt, schreibe ich im moment viel über die wölfe. es tut mir leid, bitte schreibt es mir wenn ihr die texte langweilig, nervig, und monoton findet. ich möchte euch mit meinen texten nicht langweilen, würde ich nie wollen.

bitte seit stärker als der tod.