Von Dr. Jekyll werde ich zu Mr. Hyde, ich kann nichts dagegen tun







das tier 
in mir, 
gefangen in 
einen raum 
voller weißen wände,
verbandszeug, nadel und faden, 
diagnosen,
damit man mich 
in die hölle
verfrachten kann. 
gefangen auf 
der sterilen liege, 
wo meine zwänge 
mich fesseln,
panisch
voller angst machen.
schutzlos 
nackt, 
entblößt 
und voller hass
auf mich selbst
liegt das tier 
fern ab 
der hellen welt, 
wo es noch nie 
reingepasst hat. 
das jämmerliche reh 
in mir 
versucht vergeblich 
die wunden,
der klinge zu verstecken, 
und die knochen, 
von den hungernden tagen 
wo es nichts 
außer
cola light, wasser, tee 
und nikotion gab,
zu vertuschen.
aus der sorge 
vor den geschlossen räumen
wo man vergeblich versucht 
mir meine selbstzerstörungdrang 
rauszureden. 
das jämmerliche reh 
in mir 
fleht vergeblich 
das alles schnell 
ein ende hat, 
bevor der wolf
meine schutzlosigkeit 
wittert 
und sich 
mein körper krallt, 
und so tut 
als wäre es seiner. 
der ekelhafte elefant 
in mir
versucht zwanghaft 
sein fett, seine masse 
zu verstecken 
in der hoffnung
das die artzhelferinnen 
sich nicht 
traurig lustig macht, 
wie mein körper 
doch aussieht. 
der elefant 
in mir 
fühlt sich 
fehl am platz
und hat angst 
das die liege 
unter seinen körper
zusammenbricht. 
das tier 
in mir
verflucht 
seine entblößheit,
möchte alles in stücke reißen 
vorallem sich selbst. 
das tier 
in mir 
möchte seine anziehsachen 
an sich reißen 
und aus der praxis
flüchten. 
das monster
in mir 
will seine eingeweide 
durchchschneiden,
auf sein herz kotzen 
und an seinen 
eigenen blut 
verrecken. 
das kleine mädchen 
in mir 
singt stumme lieder, 
ist den tod so nahe, 
das nicht mal 
ihre angst 
ihr noch helfen kann. 
sie hofft
auf ein ende, 
das die angst 
ihr endlich
den atmen 
nimmt. 
http://www.youtube.com/watch?v=1jH6vbZZjIE







Es tut mir leid, ich blogge im moment ganz schön oft. Ich weiß auch nicht, meine gedanken sprudeln aus meinen herzen, und ich bekomme sie gerade noch zu fassen bevor sie im nebel verschwinden. wenn euch die vielen texte stört, schreibt es mir bitte. ich möchte euch nicht langweilen mit meinen verwirrten, dunklen texten. wenn ich immer das gleiche schreibe und ihr einschläft bei meinen worten, schreibt es mir bitte auch. ich nehme alles verbesserungswünsche an, und ich versuche sie auch mit einzubringen, versprochen.
ich hoffe ihr habt ein schönes wochenende, macht das was euch ein bisschen von der schule ablenkt, und vielleicht könnt ihr leben und unbeschwert sein.also, ich würde es mir sehr wünschen.
 passt auf euch auf, bitte.

Kommentare:

  1. Wenn man lange Zeit ohne Glück lebt, wirft es einen förmlich aus der Bahn und bringt alles durcheinander wenn es auf einmal da ist. Also kann ich es dir ruhig geben!

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  2. Ich glaube niemanden stören deine Texte,schließlich schreibst du wunderbar!

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  3. Entschuldige nicht für so etwas Schönes! Ich freue mich über jeden Text von dir, du und deine Worte sind mehr als inspirierend.
    Deine Texte sind wunderschön, umso mehr, umso besser. - Ich hab dir auf deinen Kommentar geantwortet, aber gleich direkt auf meinem Blog. ♥

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  4. Deine Worte schmerzen mir in der Brust.

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  5. Ja, sich etwas zu wünschen ist schwer, vor allem wenn man sowieso weiß das es nicht passieren wird.
    Der Schmerz soll verschwinden, die Angst und auch die erinnerungen an die vergangenheit wäre ich oft gerne los.

    Dann glaub meinen worten einfach.
    Das kann ich zurück geben.

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  6. neu und spannend war es auf jeden fall. schon alleine deswegen bereue ich es nicht. es it ei tolles gefühl, jetzt wieder hier zu sein, nach 2 monaten(!) es hat mir tatsächlich geholfen. ich kann irgendwie postiver auf das leben blicken. aber niemand kann hinter die fassade blicken, meine maske sitzt nun endlich perfekt.
    ich hoffe, dir geht es auch besser, dass du stärker wirst, mit deinen aufgaben wächst, deine ängste überwindest. du bist ein wundervoller mensch. ich danke dir. xx

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  7. ich finde es gut, wenn du öfters bloggst! du langweilst niemanden schließlich lässt du uns an deinen gefühlen teilhaben.
    es freut mich das dir meine texte gefallen, das ist ein großes lob für mich.
    wenn ich unter freunden bin lächle ich oft und ehrlich, es ist die einsamkeit die mich in ein loch zieht.
    ich hoffe dir geht es bald besser.

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  8. Schön. dass du mich wiedergefunden hast :) Das Bloggen hat mir sehr gefehlt, weil man mich hier versteht und ich einfach ehrlich sein kann. Ich habe einfach gemerkt, dass ich das brauche.

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  9. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  10. Wenn du wüsstest,wieviel Kraft schon ein einziger Buchstabe von dir gibt.
    Es tut mir Leid,dass ich dir nicht so schöne Wörter und Zeilen schreiben kann.

    Am Ende des Textes habe ich erst bemerkt, dass ich Tränen in den Augen hatte. Es tut mir alles so Leid,

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  11. http://www.youtube.com/watch?NR=1&feature=endscreen&v=SzsDHtzx6tI

    Du fehlst.

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  12. Ich glaube, dass der Tod vielleicht irgendwann auch das Durchhalten selbst wird. Man hat ja nur noch ihn, an dem man festhalten kann. So ist es zumindest bei mir...

    Die Psychologen in der Klinik wollen immer nur Fakten und Gründe. Solche Aussagen akzeptieren die nicht. Wahrscheinlich halten die mich nur für irgendein Mädchen von vielen, dass versucht mit Metaphern ihre Probleme zu erklären. Aber sie sehen nicht, dass es genauso ist, wie ich es sage. An irgendeinem Punkt gibt es keine Gründe mehr, da gibt es nur noch die Gefühle, die einem sagen, was passiert. Und ich weiß nicht, wie ich es anders erklären soll. Aber ich glaube einfach, dass ich keine Chance mehr habe, weil der tod 'besitz von mir ergriffen hat'. aber das ist denen wie gesagt scheißegal. und jetzt werde ich entlassen...

    du zeigst es mir schon. ich weiß, dass du für mich da bist, und da bist fast der einzige. und jedes deiner kommentare macht es noch deutlicher, du vergisst mich nicht, auch wenn ich zwei wochen nicht blogge...

    ich versuch's. ich weiß nur nicht mehr, in welcher form ich noch auf mich aufpassen kann...

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  13. Dein Text berührt mich, das ist so traurig. ich kann alles mit dir spüren, es tut mir so leid. ich wünschte ich könnte dir helfen, ich will das tier in dir bändigen und das kleine mädchen beschützen und den wolf daran hindern dich zu kriegen. ich will irgendwas tun für dich, aber ich kann nicht.
    bitte pass auf dich auf, so wie du es zu mir gesagt hast.

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  14. Du langweilst hier niemanden, das ist dein Blog, hier darfst du so viel schreiben wie du willst. <3 Und egal wie viel du schreibst, deine Worte sind immer unglaublich fesselnd. Irgendwie, als ob sie von deinem Herzen nicht zu in deinen Kopf, sondern direkt auf die Tasten wandern würden.

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  15. Es ist traurig und trotzdem unglaublich schön..

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  16. entschuldige dich nicht dass du viel postest! ich ernähre mich von deinen texten, sie sind wunderschön. du machst kunst, du bist kunst. Ich verliere mich in deinen worten, vergesse alles andere, da zählst nur du. ich würde dir so unglaublich gerne helfen, das könntest du dir nicht im geringsten vorstellen, wirklich. Vergiss niemals wie stark du bist

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  17. hab dir bei icq was geschrieben!

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  18. Das posten hilft dir doch bestimmt, oder? Es ist doch ein von der Seele schreiben, was man einfach tun muss. Und ich hoffe auch, das du weiter tanzt, tanze alles weg.

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  19. ja, ich finde, dass das wort sehr viel aussagt, bedeutend ist und man kann es so unterschiedlich interpretieren und doch ist es immer das gleiche.

    übrigens, ich liebe deinen blog und deine texte. sie sind so wunderschön und so unglaublich traurig zu gleich.

    hm, das ist keine leichte frage. damals, als ich den blog erstellt habe, war ich kaputt, ja, das schon. aber meine weste war weiß, irgendwie. doch das mädchen bin ich nicht mehr, ich bin verdorben, mein herz ist gebrochen, verbrannt, verkohlt. meine seele ist schwarz wie die nacht. und nachts lebt es sich am besten. irgendwie habe ich mich vielleicht auch unbewusst für die dunkelheit entschieden. ich weiß nicht, ob meine sätze sinn ergeben, aber so in der art ist es.

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