die angst 
krabbelt 
an meinen körper hoch. 
buddelt 
sich in mein herz 
und richtet 
sich dort 
ein eigens heim ein. 
ich verstecke mich 
hinter der angst
weil
ich nicht weiß 
wer ich ohne 
die angst wär. 
verstecke mich 
im bett 
um mich
vor den
monstern zu schützen,
die meine gedanken
und meinen körper
mit ihren taten verschmutzen. 
doch sie krabbeln 
unter meine bettdecke 
und flüstern 
mir wörter 
ins ohr 
die mich
zum abgrund leiten. 
verstecke mich 
vor entscheidungen, 
verstecke mich
vor den menschen
der mich
an den wolf
aus meiner vergangenheit erinnert.
er schenkt mir seine hoffnung,
doch ich
nehme es nicht an,
schmeiße es aus den fenster,
in der hoffnung,
dass dieses gefühl
nie mehr
an mein fenster klopft.
er vergräbt
seine finger
in
ein mädchen,
das er nicht kennt.
ein mädchen
was nur lebt
um zu verschwinden.
er versteht nicht,
das er mich 
im tiefsten nebel 
alleine lassen soll.
 in seiner welt, 
wo ich kein wort verstehe, 
wo zärtlichkeit 
als nahrung gelt, 
wo berührungen 
zur alltäglichkeit gehört
und wo 
ich angst habe
meine angst zu zeigen,
passe ich nicht herein. 
im nebel 
fühle ich mich sicher,
dort sieht mich niemand,
wenn meine seele 
aus meinen körper weicht
und das blut 
an meinen körper runterläuft. 

Kommentare:

  1. Wie immer gut geschrieben und vor allem kann ich es sehr gut nachvollziehen. Kann die Sache mit der angst und deine Meinung dazu gut verstehen.
    &ich habe mich sehr über dein Kommentar gefreut, es tut gut deine Worte zu lesen. Denn sie spenden Kraft. Zu deiner Frage, ja ich fühle mich mit dem neun Blog sehr sicher. Ich habe keine angst mehr davor etwas zu schreiben. Und es wird zu 100% der letzte Blog wechsel gewesen sein.

    lots of love. <3

    Ich schreib dir zum antworten den link dazu, man kann nämlich nicht mehr auf mein Profile.
    xyz-change.blogspot.com

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  2. Danke für deine Worte,
    obwohl ich sie nicht verdient habe.
    Du hast recht, die Waage ist ein Teufel,
    aber wer sie liebt und hasst kommt in die Hölle.

    Ich finde es ist gut, ab und zu zu fallen und ein bisschen liegen zu bleiben, aber ich bleibe ständig liegen, ich bade in Selbstmitleid, ich habe schlicht die kraft nicht mehr und bin zu faul um wieder verletzt zu werden, weißt du?
    Ich verstecke mich lieber in mir selbst.
    Und was ich liebe sind deine Texte, aber das weißt du.
    Sich verstecken, das tun alle.

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  3. die liebe von ihm damals hat ... dieses leere gefühl ersetzt
    jetzt ist er weg..

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  4. danke für deine worte. Ja das bin ich. :*

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  5. Einsame Körper gebaut aus Angst. Schweigend sitzen sie nebeneinander. Ein schönes Schweigen.
    Wenn unser Schweigen mehr erzählen wird, als alle Worte. Wenn unsere Augen unsere Freude besser Ausdrücken als jedes Lächeln.
    Wenn unsere Vergangenheit, unsere Gegenwart, unsere Zukunft, alles was uns belastet, über Klippen fällt. Und uns in unserem Moment glücklich sein lässt.
    Du fehlst mir.

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  6. Ich bin in einem loch..in einem ziemlich tiefen schwarzen loch, allerdings haben nicht deine worte mich dahinein versetzt sondern die worter anderer..

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  7. Deine Worte. Diese schrecklich tollen Worte. Die Stille will mich wieder fangen, aber ich wehre mich dagegen,deine Worte. Oh ja,deine Worte. Ich wünschte ich könnte all deine Angst nehmen. Ich wünschte es so sehr.

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  8. Um deine Frage zu beantworten, nein ich kann nicht vor anderen weinen. Allgemein weine ich wohl zu wenig. Vielleicht würde es mir besser gehen, wenn ich häufiger weine, wer weiß. Vielleicht wären die Schnitte dann nicht ganz soviele. Vor anderen geweint habe ich nur auf Beerdigungen, da kann ich nicht anders, zumindest dann wenn die Person mir das bedeutet hat. Und einmal, als ich total betrunken war, da habe ich auch geheult, aber naja, da war ich auch nicht bei Verstand. Und wie ist es bei dir? Weinst du vor anderen?
    Dann sollte sich dein leid einfach in Luft auslösen, einfach platzen, dann trifft es niemanden und du, die es nicht verdient hat, ist davon befreit.

    Der Zauber, der bei dir ankommt ist bestimmt nicht meiner. Vielleicht hat einer deiner Nchbarn einen sehr starken Zauber und den bekommst du mit. Oder aber, was ich viel mehr glaube, dein eigener Zauber übertrumpft alles und jeden. Ja, so wird das sein. Es ist dein Zauber den du spürst nicht meiner.
    Ich hab letztes Jahr so unglaublich viel geschrieben, weil ich Literatur als Fach in der Schule hatte. Dieses Schuljahr irgendwie noch nicht, weil ich irgendwie noch nicht den Zwang hatte, er fehlt mir beinahe. So bin ich dann zu faul und würde mir auch gar nicht richtig die Mühe machen.

    Oh, die Probleme mit der Angst, die du so sagenhaft beschreibst, kenne ich. Wir sind erfüllt von unserer Angst, erfüllt davon zu wissen, dass sie weiß, was wir tun können und was nicht. Aber die Frage, was wir ohne sie wären, ist nicht zu beantworten. Wären wir immernoch wir selbst? Macht uns nicht gerade die Angst zu dem, was wir sind? Fragen über Fragen, die wir nie beantworten könnten, weil wir die Angst sowieso nicht ablegen können. Wie gerne würde ich "Monsterspray" erfinden, mit dem ich dein ganzes Bett und auch dich mit einsprühe, damit sie dich alleine lassen, damit deinem Körper und vorallem deiner Seele nicht zugefügt wird, was nicht sollte. Das Problem ist, dass diese Monster und die Vergangenheit uns nie alleine lassen. Sie flüstern, sie schreien. Sie halten sich ganz fest an uns fest.
    Ich würde mich gerne mit dir in den Neben setzen. Nicht um dein Blut zu sehen. Nicht um deine Seele zu beschädigen, sondern dafür zu sorgen, dass die Seele immer wieder den richtigen Platz findet und das Blut niemals zu viel wird.
    Pass auf dich auf, Liebes.
    Ist es dir eigentlich "egal", auf welchem blog von dir ich dir antworte?

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  9. Deine Worte sind so wunderbar furchtbar.
    Du hast eine neue Leserin.

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