im schein des mondlichts




das kleine kind 
war nicht gehorsam 
schrie nicht 
aber flüsterte 
nackte worte, 
die ihre gefühle offenbarten.
sie ist böse, 
weil sie flüstert 
wenn alles dunkel ist, 
und die leere 
das haus heimgesucht hat. 
sie flüstert 
wenn der mond weint,
und die verlorene seele betrauert. 
nie trauert sie 
um ihre verlorene seele. 
sie ist gehorsam,
doch sie ist nie angezogen 
egal wie viel sie anhat. 
ohne ihre seele 
und einen herz voller gefühl 
ist sie selbst 
im schein des mondlichts 
nackt
bis auf die knochen.




ich wurde schon vor längere zeit von unaussprächlich getaggt. Ich danke dir dafür. Es tut mir leid, dass ich erst jetzt dazu komme ihre fragen zu beantworten. ich hoffe das ist nicht schlimm. 

ihre 11 fragen:
1, Siehst du einen Sinn in deinen Leben? 
Ich wünschte ich würde ein Sinn meines Lebens vor Augen sehen, aber im moment könnte ich darauf keine antwort darauf geben. tut mir leid.

2.Hast du jemals jemand so geliebt, dass du alles für ihn getan hätte? 
Mir fallen Personen ein, ich sehe meine wirklichen Freunde vor den Augen, und ein Junge, aber den vergessen wir mal ganz schnell. 

3.Deine Lieblingszitate? 
Die Frage gefällt mir gut.Ich könnte viele Zitate aufzählen,aber ich entscheide mich für 3 stück. Ich möchte ja nicht das ihr euch langweilt. 

1. "Wenn du lange in den Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich herein" -Nietzsche 
2. "Ich will weitergehen.  Schnell weg von so viel Geborgenheit, bevor ich mich darin verliere." -Aus dem Buch Splitterfasernackt
3. "Wo Wut ist steckt auch Schmerz dahinter."

4.Bist du gern unter Menschen / Freunden / Familie? Oder bist du lieber allein? 
Es kommt auf meine Stimmung darauf an,wenn die Angst und der Hass zu groß bleibe ich lieber alleine, und vergrabe mich in meinen Gedanken.

5.Warst du jemals beim Psychiater? 
Gute Frage, nächste Frage.

6.Sommer oder Winter? 
Winter.

7.Was hälst du von Fernbeziehungen? 
Ich weiß es nicht, es ist ein Fluch und ein Segen zu gleich. So kann man sich nicht jeden Tag auf die Nerven gehen, und zu viel Nähe fordern, und man kann für sich alleine sein ohne sich zu rechtfertigen. Aber auf der einen Seite wird die Sehnsucht zum täglichen Begleiter. Die Sehnsucht frisst einen Quasi von innen auf. 
Ich wünsche mir das Fernbeziehung auf ewig halten können, 
das ist mein Wunsch für dieses Jahr. 

8.Dein Vorbild?
Der Penner von neben an,
und Franz Kafka.

9.Warst jemals nach etwas süchtig?
Ich bin ein wandelnes Süchtiges Wesen für lebenzeit. 

10.Liebe oder Freundschaft?
Auf jeden fall freundschaft. 

11,Bist du glücklich, so wie du lebst?
Nein, nein, nein.


Ich danke euch für alle die es bisher geschafft haben, und bei meinen komischen Antworten nicht eingeschlafen sind. 
Ich hoffe ihr könnt ein wenig den kühlen aber wundervollen farbenfrohen Herbst  genießen. Der Wind soll eure ganze Probleme weit weg wehen.
Passt auf euch auf, ihr wunderschönen Menschen. 



splitterfasernackt


gedanken 
warten 
hinter jede ecke
schleichen sich
klamm heimlich
in meinen kopf 
und bereiten 
alles
für das nächste 
blutbad vor.
tarnen 
ihr vorhaben
mit den schönsten fratzen 
ein verlogenes lächeln 
das mich stumm
auffordert 
die klinge 
aus mein versteckt 
zu holen.
zu den blutbad 
fliegen 
die gefühle 
in meinen kopf . 
sie wollen 
sich das blutbad 
aus nächster nähe
ansehen
und es genießen 
wenn das blut 
in rauen mengen 
fließt.
die gefühle 
sind dunkle wesen, 
die sich darauf versteifen 
mich ins grab zu bringen. 
sie spritzen 
mir den tod 
in die venen, 
und lachen 
wenn ich 
mich nicht 
traue 
in die tiefen schluchten 
des abgrundes  
zu springen. 
die gefühle 
machen mich zu 
einen wesen 
was angst 
vor dem Leben 
und Sehnsucht 
nach den Tod hat.
ich werde 
zu einen wesen,
das einen solchen 
blutrausch 
genießt,
und den ganzen 
eckel 
vor den eigenen körper
 mit der klinge 
zum ausdruck 
bringt.
die eckel 
davor 
das mein körper
überlebt hat
obwohl
er genug momente hatte
um aufzugeben, 
um die augen 
zu schließen
um sie nie wieder zu öffnen.
die eckel
davor das mein körper, 
die ganze nähe
die ganze gewalt
ertragen hat 
ohne mit der wimper zu zucken
ohne einen laut 
von sich zu geben
ohne jemals 
einmal ein 
'nein'
gesagt zu haben. 
mein kopf erträgt
es nicht, 
das der eckel 
zu einen 
täglichen begleiter 
geworden ist. 
ich ertrage es nicht 
das der eckel,
das die scham 
und das die angst
nicht an
meinen körper 
loslassen kann. 
der eckel 
hat meine kindheit 
verbrannt. 
die brandnarben 
der kindheit, 
ein fluch, 
der mir 
die luft zum atmen raubt. 





brennende handgelenke 
panik in der venen 
gehe 
immer schneller
und schneller.
tränen 
verschleieren mein blick
sehe unendliche 
viele männer
die nach mir greifen 
mein inneres zerreissen 
haben sie nicht den tod 
in meinen augen gesehen?
brennende angst 
in meinen ganzen körper.
ich verbrenne
verbrenne an meinen illusionen. 
schneide
und schneide
damit mich andere nicht anfassen 
und mir nicht alles rauben 
doch das schneiden
schützt mich nicht
vor
meinen halluzinationen.
ich stecke fest
in einer sackgasse
voller illusionen
blut
und gedanken,
die in den abfall gehören.
http://www.youtube.com/watch?v=CX2Phe4PGP4



ich verabschiede mich, nicht für immer, erstmal für die Herbstferien. Ich werde ans Meer fahren, die salzige Luft einatmen, barfuss durch den Strand laufen, und mit den Geistern des Meeres tanzen.
passt alle auf euch auch, kämpft, auch wenn ihr angst habt zu verlieren. Irgendwann werden die Verlierer auch mal die Gewinner sein.




die angst 
krabbelt 
an meinen körper hoch. 
buddelt 
sich in mein herz 
und richtet 
sich dort 
ein eigens heim ein. 
ich verstecke mich 
hinter der angst
weil
ich nicht weiß 
wer ich ohne 
die angst wär. 
verstecke mich 
im bett 
um mich
vor den
monstern zu schützen,
die meine gedanken
und meinen körper
mit ihren taten verschmutzen. 
doch sie krabbeln 
unter meine bettdecke 
und flüstern 
mir wörter 
ins ohr 
die mich
zum abgrund leiten. 
verstecke mich 
vor entscheidungen, 
verstecke mich
vor den menschen
der mich
an den wolf
aus meiner vergangenheit erinnert.
er schenkt mir seine hoffnung,
doch ich
nehme es nicht an,
schmeiße es aus den fenster,
in der hoffnung,
dass dieses gefühl
nie mehr
an mein fenster klopft.
er vergräbt
seine finger
in
ein mädchen,
das er nicht kennt.
ein mädchen
was nur lebt
um zu verschwinden.
er versteht nicht,
das er mich 
im tiefsten nebel 
alleine lassen soll.
 in seiner welt, 
wo ich kein wort verstehe, 
wo zärtlichkeit 
als nahrung gelt, 
wo berührungen 
zur alltäglichkeit gehört
und wo 
ich angst habe
meine angst zu zeigen,
passe ich nicht herein. 
im nebel 
fühle ich mich sicher,
dort sieht mich niemand,
wenn meine seele 
aus meinen körper weicht
und das blut 
an meinen körper runterläuft. 


ich habe 
die wut 
und die agressionen 
nicht in unseren haus hereingelassen
doch sie flogen 
durch das offene fenster 
und platzierten 
sich auf unseren esstisch.
sie fallen 
über mich her
zerkratzen mein gesicht 
und erdolchen meine gefühle. 
spucken
auf unser eltern-kind verhältniss, 
verunstalten es 
mit gewalt 
hass getränkte worte.
ich kann 
nichts dagegen tun.
außer zu hoffen 
das niemand merkt 
wie viel 
schwäche 
in meinen tränen 
liegt.