der Regen regnet, 
die tränen,
die ich nie geweint habe.
ich spiegel mich in jeder pfütze, 
um zu schauen 
ob ich die geister, 
die mich bewachen, 
im wasser spiegeln
sehe.
mit der hoffnung
das der
letzten tropfen verstand
mir nicht abhanden gekommen ist.
das ich merke
das ich nicht völlig
in die Schublade
für "Verrückte"
hinein passe.
ihr schaut
in den dunklen himmel
und flucht
über das wetter.
in euren wütenden kopf
wütet ein meer
voller schimpfwörter,
die für den regen sind.
ich wünschte,
ich könnte euch
verständlich machen,
dass es nur regnet
weil die verlorenen seelen
im himmel
weinen,
da sie über
vergangene momente
nachdenken.
doch ihr braucht
fakten,
die mit argumente gestützt werden
um es zu verstehen.
ihr würde
meine mechanolie
als düster abstempeln
und euch darüber lustig machen.
wenn ihr mit mir sprecht
triefen eure worte
nur vor vorgespielter nettigkeit.
ihr wollt
meinen leeren magen
mit falschheit füllen,
doch
in den pausen
spucke
ich jedes einzelne eure wörter
in das
abgestandene klo.
ihr scheuert
meine haut,
mit euren wörtern,
auf,
die nur dazu da sind
um euch zu bemitleiden.
ich verbringe
meine zeit
damit ein mädchen zu sein,
was ich eigentlich gar nicht bin.
ich verstecke
meine ängste
in die tiefsten ecken
meiner springerstiefel,
damit niemand
das scheue reh sieht,
das ich in wirklichkeit bin.
http://www.youtube.com/watch?v=zQ-SNIgI2zI


In meinen Körper
treiben Geister ihr Unwesen. 
sie sind blasse schatten,
hinterlassen spuren,
die bis jetzt
kein arzt jemals bemerkt hat. 
sie suchen verlorene erinnerungen, 
irren haltlos umher, 
vielleicht suchen sie nach 
den Leben 
oder nach den Tod
in meinen körper.
sie bewachen mein herz 
und spritzen mir gift 
in die venen. 
bauen meterhohe mauern 
und besprayen 
die steine mit den worten 
"monster = people"
manche geister
schweben vereinzelt
durch mein körper,
doch es gibt auch
eine gruppe von geister. 
und diese
nennen sich
die gewittergeister.
sie verhüllen ihr gesicht mit einer schwarzen kapuze, 
die sie tief ins gesicht ziehen. 
die gewitter geister scheuen nicht 
davor mir hasserfüllte worte 
in mein herz zu rammen. 
sie reißen meine haut auf, 
damit sie in meinen blut baden können. 
sie legen mir steine in den weg, 
in der hoffnung 
das ich über sie falle.
sie geben meinen magen 
verschimmelte,
abgestandene wörter, 
mit der absicht 
das mein körper das nicht standhält. 
sie senden mir 
blutunterlaufende bilder, 
damit ich die klinge 
an meiner haut ansetze. 
die gewittergeister schenken 
mir den nebel 
obwohl die sonne an mein fenster scheint. 
sie sind in der überzahl, 
und versuchen jedes gute gefühl
mit einen schlechten zu ersetzen. 
doch ein geist 
schwebt allein durch 
die zellen meines körpers. 
der geist hat 
blaue lange haare, 
die im wind wehen, 
wenn die gewittergeister 
mir den sturm 
der verzweiflung geschickt haben. 
bonnie
nennt sich 
der geist mit den blauen haare,
sie bewacht mein herz, 
damit es nicht beim sturm wegweht. 
sie fühlt meine venen 
mit herzlichen worten, 
damit ich in der schlacht, 
der stimmen gestärkt bin. 
sie stützt mich 
wenn die gewittergeister
mir die letzte kraft 
zum laufen genommen haben. 
sie versucht alles wieder gut zu machen, 
wunden zu heilen, 
die nicht von ihr stammen. 
sie versucht ihr bestes, 
und ich danke ihr dafür, 
doch niemand 
wird je die wunden 
meiner kindheit heilen können.
sie reißen jedes mal 
weiter auf, 
wenn einer versucht 
sie zu zu nähen. 
mit jeder hilfe 
mit jeden wort 
entzündet sich die wunde
mehr und mehr.
sie streuen salz in die wunde
und merken 
es nicht mal. 
solange ich es schafffe 
verstecke ich sie lieber 
tief in mir, 
damit niemand 
sie sieht. 



worte schlagen auf mich ein, 
kommen mir immer näher, 
schnüren mir die luft ab. 
ich bekomme keine luft 
es scheint 
als wollten die worte 
mir den atem rauben. 
bulimie
magersucht 
sie scheinen
 alle davon eine ahnung zu haben.
schmeißen mit symptomen 
und folgeschäden 
um sich herum,
obwohl sie
nie nachvollziehen können, 
wie der mensch
hinter krankheit 
sich fühlt, 
wie er leidet, 
und immer wieder aufs neue hinfällt. 
sie erzählen
wie schlecht 
das alles doch für die gesundheit wär.
aber keiner kann verstehen 
das man genau das will. 
seine gesundheit zuschädigen,
um sich selbst dabei zu zerstören. 
ich werde unruhig 
kann nicht aufhören, 
meine beine 
fangen an zu zittern 
und zu wackeln.
ich möchte raus 
doch die worte
die krankheiten mit den schreckliche namen 
drängen mich in ein raum, 
wo nirgends ein fenster ist,
um in den himmel schauen zu können. 
sie fangen an zu schreien 
sie lassen ihre ganze wut an mir aus 
erteilen mir befehle 
schmeißen mir das essen aus der hand 
und reichen mir 
die wunderpillen, 
die klinge, 
und den strick, 
den ich um mein hals lege. 
sie fangen an 
mich ein aller letztes mal 
 auszulachen 
und zu beschimpfen 
bis schließlich 
mein herz 
aufhört zu schlagen. 



es tut mir leid, das manche mein blog langweilig finden, 
ich weiß auch nicht, das wollte ich nicht. 
tut mir leid für die, die das so sehen. 



so, ich wurde jetzt 5 mal getaggt, 
ich danke euch.
pu, also ich fange mal mit den fragen von Kleiner Nervensäge an. 

1.Hast du eine Vorstellung wie dein Traummann aussehen sollte? 
Zählt ein gutes herz auch?

2.Warm oder Kalt?
Auf jeden fall kalt.

3.Hast du ein Lieblingspiel?
Früher als kleines Kind Memory. ;D

4.Gibt es einen Traum an den du dich täglich erinnerst? 
Ja gibt es.

5.Ziehst du dich gerne Männlich oder weiblich an?
Eher männlich.

6.Hast du einen Lieblingsfilm?
Ja, habe ich Black Swan,
und Remember me.

7.Hast du einen Namen wie du deine Kinder nennen würdest?
Ich möchte keine Kinder.

8.Schwarz oder weiß?
Schwarz. 

9.Tag oder Nacht? 
Ich wähle die Nacht. 
Sie schützt mich vor den Blicken der Leute.

10.Party, weggehen oder zuhause ein Kuschelabend machen?
Ich bleibe zuhause, ob es kuschelig ist oder nicht, sieht jeder anders.

11.Hast du eine Lieblingsfarbe? 
Ja, rot und schwarz. Obwohl schwarz keine farbe ist, ich weiß.



so, jetzt beantworte ich die fragen von Angelina.

1.Ana/Mia?
Keins von beiden!

2.Tunnel/Plug?
Beides.

3.Größte Angst?
Vor Nähe, allgemein vor Menschen.

4.Verletzt du dich selber? 
Die Frage könnt ihr euch selbst ja beantworten. Ich glaube dazu schweige ich lieber.

5.Was magst du am meisten an dir? 
pu, gute frage, nächste frage. 

6.Bist du glücklich?
Nein, eher nicht. 

7.Liebst du deine Eltern?
Sie sind meine Eltern, 
eigentlich müsste man sie lieben.

8.Denkst du manchmal an Selbstmord?
Der Tod sitzt neben mir 
und pustet mir ins ohr.

9.Warum hast du angefangen zu bloggen?
Um mich zu erinnern, 
an die gute, wie auch an die schlechte zeit.

10.Bist du verliebt?
Liebe, was ist das? 

11.Was würdest du dir für ein Tattoo oder Piercing machen lassen? 
Ich würde gern ein Lippenpiercing, 
und ich hätte gern meine ganzen Armen voll mit Zeilen aus bestimmten Liedern, die mein Herz berühren. 



so, und jetzt kommen die Fragen von Jasmin. Ihr Blog ist wundervoll, wer ihn noch nicht kennt, kann ja mal vorbeischauen. ihre texte sprechen mich sehr an. 

1.Existieren für dich Engel? 
Auf jeden Fall. Ich stelle mir häufig engel vor, sie schweben umher, laufen neben einen her, um auf ihn zu achten, das ihn ja nichts geschieht. 

2.Wenn du die Chance hättest, etwas wichtiges zu sagen, was wäre das? 
Es gibt einen Menschen hinter einer psychischen krankheit. 
jeder ist auf seiner weise verschieden,also kann man das alles nicht verallgemeinern. 

3.Liebe ist nicht ohne schmerzen-oder etwa doch? 
Nein leider nicht, 
wie sagt man nicht so schön? -Liebe und schmerz gehen hand in hand.

4.Was hälst du von SvV? 
für eine gewisse zeit erlöst es einen. 

5.Ein letzter wunsch bevor du gehen würdest?
ich würde gerne die menschen sehen, die mir etwas bedeuten. 

6.Was ist Lebe für dich? 
Angst, Schmerz und Abhängigkeit. 

7.Mainstream-deine Meinung ist gefragt. 
Jeder soll sich kleiden wie er möchte, 
ob es nun mainstream ist oder nicht.

8.Amerika oder England?
Ich bin Tee liebhaber, also wähle ich england.

9.Haben ihre Männer auch ihre tage?
manchmal glaube ich das, ja. ;D

10.Für was lebst du? 
Das frage ich mich auch jeden tag. 

11.Vegetarier/Veganer oder Fleischliebhaber? 
Vegetarier. 


so, und jetzt kommen die fragen von Luggi. wisst ihr was? ich mag ihn, er ist ein herzensguter mensch, und sein blog ist auch erste sahne. 

1.Lieblingsmusik?
Jennifer Rostock, Die Toten Hosen, Casper, Paramore, Kraftklub, Maeckes und Prinz Pi.

2.Shit rauchen-Okay oder nicht? 
mhm, muss jeder für sich selbst entscheiden. 

3.Alkohol auf Partys ein muss? 
Manchmal muss es sein 
sonst könnte man die vielen Menschen auf der Party nicht ertragen. 

4. Hast du Vorurteile bei Aussehen von anderen? 
Nö, sehe auch kein Grund, wieso ich das haben sollte.

5.Hast du Leistungsdruck von deinen Eltern?
Manchmal schon.

6.Was hälst du von der Außenpolitik Amerikas?
Nicht viel. 

7.Hast du gemobbt? 
nein, nein, nein, nein.

8.Willst du in Deutschland bleiben? 
Man weiß nie wo einen das Leben hinführt. 
Im Moment würde ich gern nach italien. 

9.Was hälst du davon, wenn jemand sein erstes mal, mit der besten freundin/besten freundin hat? 
Ich finde es gut, 
denn so kennt man sich schon, 
und es ist nicht ein X-beliebigen Menschen, den man auf der Party grad erst kennengelernt hat.

10.Hast du schonmal Gras geraucht? 
Nö, soweit ich weiß nicht. 

11.Wandern-an Wandertagen?
Das ist die beste frage von allen. ;D
Aber nein muss nicht sein. 


haltet durch,
ihr habt es fasst geschafft. 
jetzt kommen die fragen von der wundervollen Mary.pass auf dich auf meine liebe, die welt brauch dich.

1.Was tust du um dich abzureagieren wenn du wütend bist?
Sowas wie wut spüre ich nicht in meinen venen. 

2.Wie kommunizieren Bäume?
Ich glaube mit ihren Wurzeln. Sie senden signale, zeichen, gefühle denjenigen den sie mögen.

3.Was ist dein Sommerhit 2012? 
Ertrinken von Den Toten Hosen.

4.Bienenstich, Mamorkuchen, Apple Pie, Brownie-Tarte oder Chocolate Cheescake?
es tut mir leid, 
keinen kuchen würde ich auswählen. 

5.Wann hast du das letzte Mal geweint? 
Als ich das Ende von den Buch 'Der Märchenmaler' gelesen habe. 

6.Trinkst du gern Kaffee? 
Wenn Cappuchino auch zählt, 
dann ja. 

7.Wie alt würdest du jetzt gerne sein?
18 jahre.

8.Was hast du einen Lieblingstumblr?
ja, ganz viele. aber ich verkürze mal auf 2. lieblingstumblrs von mir: 

9.Wie findest du Schafe?
Ganz niedlich, 
aber trotzdem würde ich nicht gerne neben einer schafswiese wohnen. ;D

10.Welche Worte benutzt du am liebsten/am häufigstens? -to be scared, -to be afraid, -to fear
to fear. 

11.Kannst du bei Vollmond schlechter schlafen als an anderen Nächte? 
Ne eigentlich nicht. 


ich danke euch, 
dass ihr es bis hier hin ausgehalten habt. 
wisst ihr?
ihr leser liegt mir an herzen, 
passt bitte auf euch auf. 



meine verlorene seele 
irrt umher, 
findet keine ruh. 
schneidet sich an den dornen 
ihrer gedanken
schwebt durch 
den nebel 
ihrer gefühle. 
sie schwebt durch die dunklen wälder, 
um wenigstens 
eine sache zu spüren, 
die sie noch nicht verlassen hat, 
und zwar die angst. 
sie sucht nach
 anderen seelen,
die ihr den weg
ins jenseits zeigen können,
doch in ihrer suche 
gerät sie blindlings in eine falle, 
des böses wolfes, 
der in ihren träumen 
ihr immer wieder begegnet. 
sie versucht sich daraus zu befreien, 
um sich zu schlagen, 
obwohl sie weiß 
das sie alles noch schlimmer macht. 
die gefahr 
schwebt in der luft, 
und sie atmet sie ein. 
sie weiß 
es gibt kein entkommen mehr. 
sie hört 
die leisen, 
tapsende pfoten, 
die auf den weg 
zu ihr sind. 
ein leises knurren 
hört sie neben sich. 
der wolf leckt sich 
um seine schnauze, 
und zerfetzt alles
was meiner verlorene seele 
noch geblieben ist. 



es tut mir leid, für diesen komischen, verwirrenden text. 
meine gedanken spielen mit mir im moment glaub ich mord im dunkeln.




ich wurde von Laura getaggt. Ich danke dir dafür. 
Ihre 11 Fragen beantworte ich so gut es geht: 

1.Schokolade oder Gummibärchen? 
keins von beiden. tut mir leid, wenn ich dich damit enttäuschen werde.

2.Bester Film? 
Pu, es gibt viele gute Filme. Mir gefällt der Film 'Black Swan', ''Wir Kinder von Bahnhofzoo', und 'Beim Leben meiner Schwester'  und 'Vincent will Meer' sehr gut. Alle erzählen eine Geschichte, die mich berührt 

3. Welches ist das beste Buch was du jemals gelesen hast? 
Das ist die Fragen der Fragen. Es gibt so viele Bücher, so viele Bücher die mich nicht losgelassen haben. Aber wenn ich sie alle aufzähle, würde ihr euch nur langweiligen, und das möchte ich nicht. Deswegen schreibe ich nur 3 meiner Lieblingsbücher auf.
1. Wintermädchen
2. Der Märchenerzähler 
3. Rotkäppchen muss weinen

4. Was ist schöner blaue - oder braune Augen? 
Ich mach mir nicht viel um das äußere einer person. für mich sind die inneren werte wichtig. die augenfarben ist mir deswegen schnuppe. beide augenfarbe finde ich schön. die augenfarbe machen kein menschen aus, finde ich. 

5. Wenn du das was an deinen Körper ändern könntest, was wäre das? 
Ähm ja, alles.

6.Schönstes Land?
Ich finde Dänemark sehr schön. Das Meer weckt in mir das gefühl von sicherheit aus. 

7.Lebensmotto?
Ein Lebensmotto habe ich nicht. Ich finde man könnte ein Tagesmotto haben, aber ein Motto was mein ganzes Leben anhält habe ich nicht. Für mein heutigen Tag wär mein Tagesmotto:
Der Kopf förmt den Körper

8.Bist du glücklich?
Nein, bin ich nicht. 

9.Warum bist du Blogger? 
Ich blogge weil ich mich erinnern will, an die guten wie auch an die schlechte Zeit. 

10.Was ist dein Lieblingslied? 
So spontan fallen mir 2 lieblingslieder ein.
1.Feuer von Jennifer Rostock 
und 2. Draußen vor der Tür von den Toten Hosen. 

11:Casper oder Cro? 
Da brauche ich nicht mal überlegen,
CASPER, CASPER, CASPER


tut mir leid, ich tagge keinen zurück. ich hoffe ihr nimmt es mir nicht übel.


ich wühle in meinen erinnerungen. jede einzelne erinnerung verbinde ich mit lauten, schreienden gefühlen.
es ist egal, wie lang sie schon her sind, an manchen tagen schreien sie so laut, das ich sie selbst höre, wenn ich mir die ohren zu halte. mit den schreien kommen lauter bilder. sie sind so hell, dass sie mich blenden, und ich nichts anders machen kann als sie anzuschauen.

jahre früher:


weiße wände, 
so hell, 
so beängstigend. 
ich schwimme in einen meer, 
kämpfe gegen die hohen wellen 
der verzweiflung an, 
doch ich scheitere kläglich 
und gehe lautlos unter.
meine beine gehorchen mir nicht. 
sie wollen nicht weiter gehen, 
sie wollen in sich zusammen sacken, 
und warten 
bis der wind 
mich fort bringt. 
fort von dieser welt, 
die mit blut getränkt ist. 
ich spüre das blut 
es fließt 
und fließt. 
doch ich habe jede kraft 
an der klinge verbraucht 
um jetzt die blutung stoppen 
zu können. 
menschen kommen auf mich zu, 
schieben mich in einen raum, 
platzieren mich 
auf eine liege. 
befehlen mir 
liegen zu bleiben 
und ja nicht 
wegzulaufen. 
sie warten darauf 
das ich ein laut von mir gebe 
doch jede träne 
versiegelt meinen mund. 
ich höre schreie, 
verzweifelnde schreie
von einer mutter, 
die wohl meine mutter
sein sollte. 
ihre worte triefen voller hass, 
als sie es sieht. 
meine hässliche wunde
die für angst
und lebensunfähigkeit steht. 
ihr hass 
lässt mein herz erfrieren. 
tränen laufen über ihre wangen. 
es werden immer mehr, 
und ich bekomme angst, 
das sie in ihren 
eigenen tränen 
ertrinkt. 
die vorwürfe kommen von allen seiten. 
alle sind sich einig, 
das tier in mir 
muss weggesperrt werden. 
der arzt 
holt sein wunderfaden, 
der mich am leben erhalten soll, 
heraus und versucht 
mit jeder weiteren naht, 
mit jeden weiteren einstich,
mich wieder zusammen zu flicken, 
wieder leben in mein körper zu tunken. 
er versucht meine leere hülle 
mit lebensweisheiten 
zu füllen. 
doch all das bringst nichts. 
in meinen kopf 
wütet weiter eine schlacht, 
die ich nur verlieren kann. 
niemand scheint den Tod 
in der ecke des zimmers 
zu bemerken. 
er lächelt mich an
sein körper ist voller blut. 
und er flüstert: 
"das nächste mal schaffst du es. 
ganz bestimmt. 
ich werde dir nicht von der seite weichen, 
versprochen."
ich möchte die fäden 
aus meinen oberschenkel reißen, 
und warten bis mein körper 
kein blut mehr zu verfügung hat. 
doch der arzt packt mich,  
so das ich mich nicht bewegen kann. 
ich bin hier falsch, 
der himmel ist mein zuhause, 
doch der arzt 
scheint das anders zu sehen. 
er fängt an zu lächeln. 
sein lächeln gleicht eine fratze,
von einen schlechten horrorfilm. 
er scheint froh zu sein
das mein blut gestillt ist, 
und das er mich endlich 
aus seiner praxis scheuchen kann. 
ich verlasse mit lautlosen schritten
die praxis. 
der tod
und eine person, 
die meine mutter sein soll, 
folgen mir 
auf schritt und tritt. 
ich trete in ein leben, 
wo zorn,
wut, 
und verzweiflung 
mir morgens ins gesicht springt. 
ich trete in ein leben, 
wo verbote, 
schreie, 
isolation,
den tag reagiert. 
ich trete in eine welt, 
wo gitterstäbe vor den fenster sind, 
wo türen abgeschlossen sind, 
und es keine chance gibt 
vor sich selbst zu fliehen. 

das licht geht an, 
alle scheinwerfer sind auf mich gerichtet. 
sie machen jeden einzelnen fehler 
von mir
sichtbar. 
der puppenspieler erscheint. 
er ist schwarz gekleidet, 
gesicht verhüllt, 
so das ich ihn nicht erkennen kann. 
er fängt an zu reden, 
und mich auszulachen, 
doch ich halte mir die ohren zu. 
ich möchte nicht 
das sein worte
 mich einlullen 
und beschmutzen. 
er nimmt meine fäden fest in die hand. 
damit zeigt er mir 
wie sehr ich von ihm abhängig bin, 
das ich ohne ihm
schon längst 
im jenseits gelandet wäre.
ich rieche seinen atmen
den er mir ins gesicht pustet.
er riecht nach verwesung, 
nach dem tod persöhnlich.
er lenkt mich durch den alltag, 
verfälscht mein lachen, 
so das es nichts mehr 
mit meinen richtigen, 
echten,
lachen zutun hat. 
er schubst mich 
in jedes schwarze loch 
und wartet nur darauf, 
dass mein Blut fließt. 
er schickt mir den tod 
auf den hals.
damit ich 
neue wunden, 
und blaue flecke bekomme. 
der tod wohnt in jedes meiner narben, 
und wartet nur darauf, 
dass mein herz aufhört zu schlagen. 
doch der puppenspieler 
lässt mir keine rast. 
ich laufe weiter, 
rase durch mein leben. 
verstecke mich hinter bäume
und büsche. 
mach mich klein,
wie ein mäuschen, 
und hoffe 
das ich endlich zu staub zerfalle. 
doch überall spürt mich 
der puppenspieler auf, 
schneidet alles kurz und klein
so das ich mich nicht mehr vor ihm verstecken kann. 
er reißt meine fäden um,
hält sie so fest er kann,
damit ich bei jeden schritt
das gefühl habe 
das ich tausend fehler gemacht habe, 
und das der größte fehler,
ich-selbst bin. 
er wirft mit beleidigungen um sich 
ich versuche mich vor ihnen zu schützen,
die mauer um mich herum aufzustellen,
doch seine worte durchbrechen 
jede einzelne mauer.
unfähig/du gehörst schon längst unter die erde
aus dir wird nie was werden/ dreckiges miststück
mit deinen fett könnte man sogar die schweine füttern
ich möchte auch etwas sagen 
irgendwas gemeines 
doch dafür ist mein mund nicht geschaffen. 
ich werde nie jemanden 
absichtlich verletzen können. 
und wenn ich ehrlich bin 
möchte ich das nicht mal. 
meine selbstzweifel
würden sich mit den vorwürfen 
mischen 
und mir eine schlinge um den hals legen
und zu ziehen. 
der puppenspieler lenkt mich
wieder in ein schwarzes loch
was mir schon bekannt ist. 
sein blick ruht auf mich, 
ich kann seine blicke nicht deuten, 
ich setze mich auf den boden 
und versuche 
meine gedanken zu ordnen. 
doch meine gedanken 
sind durcheinander
als würden sie in meinen kopf
memory spielen. 
um mich herum lauter kippenreste, 
auf den boden. 
der müll stabelt sich 
aber die kraft 
um alles aufzuräumen 
habe ich nicht, 
und der puppenspieler 
würde darüber lachen 
wenn ich ihn sagen würde
das er aufräumen sollte. 
ich fühle mich
als wäre ich der dreck auf den boden.
ich höre schritte
und dann sehe ich ihn 
der puppenspieler beugt sich zu mir runter
bläst mir den rauch seiner zigarette ins gesicht
und ich weiß was jetzt kommt. 
für jeden fehler,
den ich heute begannen habe 
holt er eine zigarette aus seiner tasche
zündet sie an 
und drückt sie mir 
auf mein handgelenk aus.
ich schließe die augen
spüre die wärme der kippe nicht mal, 
ich spüre den schmerz nicht mehr.
ich habe den schmerz 
weggeschlossen. 
er kann mir nicht mehr wehtun,
nicht mehr körperlich.
ich warte nur noch 
auf den tod.
ich flehe ihn förmlich an
doch ich sage mir immer zu,
er wird dann kommen
wenn ich es nicht erwarte.
ich werde warten, 
warten bis mein körper verrottet, 
und der tod 
nichts anders machen kann 
als mich zu ihn zu holen. 

das licht wird schwarz. 
die vorstellung ist beendet.
und die ewige suche auf den tod 
bleibt nach wie vor bestehen.