ich geistere um her, 
laufe in den kleinsten ecken in unseren haus, 
sauge die angst auf, 
die hier überall an den wänden klebt. 
jede lüge schaue ich mir aufs neue an, 
packe sie ein in meiner hosentasche,
damit ich sie jederzeit griffbereit habe. 
fühle mich wie ein geist, 
niemand sieht mich, 
niemand hört mich, 
wenn ich um mein leben schreien würde. 
jahre habe ich hier in diesen haus verbracht, 
erinner mich an manche momente, 
als wäre es grad gestern gewesen.
alte bilder kommen zum vorschein,
spüre jeden schlag.
höre jedes euer schreienden worte,
die sich in mein herz fest gebissen haben.
spüre jede berührung
jedes eckelgefühl,
was nach deinen berührungen folgte.
mein herz war clever genug,
solche erinnerungen zu verdrängen.
in eine schublade zu packen,
und sie abzuschließen.
doch solche erlebnisse kann man nicht ein lebenlang wegpacken.
sie kommen urplötzlich hoch,
und lassen dich
 dein Leben in einer anderen sichtweise sehen.
das Leben was einen so farbenfroh erschien,
wird urplötzlich schwarz-grau.
bilder kommen hoch,
vor die man nicht weglaufen,
die kann man nicht wegschneiden,
nicht auskotzen,
oder nicht weghungern kann.
wenn die bilder ein mal in besitz von deinen gedankengang sind,
werden sie immer wieder ein stück raum einnehmen,
und versuchen
dich zu ersticken.
oft lag ich nachts wach, 
und habe mir gedacht, 
dass alles nur ein traum ist. 
das mein Leben ein traum ist, 
eine illusion. 
das ich jeden moment aufwachen könnte
und ein Leben lebe,
was mich glücklich macht. 
wo ich lachen kann, 
nicht nur aus gewohnheit um alles runterzuspielen, 
sondern weil ich glücklich bin.
wo ich essen kann was ich will, 
ohne die stimmen, 
und ohne die sucht zu verschwinden. 
wo ich im t-shirt rumlaufen kann, 
ohne angst zu haben,
dass die menschheit mich mit abfälligen blicken strafen,
weil narben nicht in eine heile- welt passt. 
wo ich leben kann ohne diese ängste, 
ohne diese erinnerungen, 
die mich zu einen menschen machen, 
der ich gar nicht sein will. 
doch jeden morgen
bin ich aufs neue aufgewacht,
und musste erkennen,
das alles nur ein traum war.
das ich so ein Leben nie leben werde. 
früher war ich klein, 
ein kind was träumen dürfte.
ich wünschte, 
ich könnte
 mich heute immer noch an den gedanken festklammern, 
nicht jedes mal aufs neue, 
von der realität ein schlag in den magen bekommen. 
aber die zeiten haben sich geändert, 
ich habe mich verändert. 
von nichts kommt nichts, 
und ich muss kämpfen
um nicht unterzugehen, 
jeden tag aufs neue. 
der krieg fängt jedes mal auf neue an,
kämpfen ist angesagt,
gegen mich,
meinen körper,
und meinen gedanken.
http://www.youtube.com/watch?v=LDghIt3R6d4

ich habe bei der blogvorstellung von Lisa  und von May mitgemacht.
Lisa, vergiss bitte nie, das die Sonne aufgeht wenn ich worte von dir lese.
Und May, bitte höre nie auf zu schreiben. Du weißt wie sehr ich deinen Blog schätze. 

die erde bebt, 
die menschenmasse ist außer sich, 
und ich mittendrin. 
werde von links nach rechts geschleudert, 
falle hin, 
und plötzlich stehe ich wieder auf den beinen, 
singe so laut mit wie ich kann, 
möchte das leben aus mir heraus tanzen,
nichts anders mehr spüren 
außer die musik in meinen venen.
meine kehle ist wund von vielen schreien, 
mein körper schmerzt von den harten fall, 
schaue mich um, 
alles dreht sich. 
das gefühl von leichtigkeit verschwindet so schnell, 
wie es gekommen ist. 
mir wird plötzlich heiß, 
als stünde mein körper in flamen. 
trotz der wärme zittern meine hände, 
meine knie werden weich, 
ich drohe die kontrolle zu verlieren, 
sie schaut mich an, 
ungewissheit und sorge lese ich in ihren augen, 
sie deutet in die ecke, 
und wir entfernen uns von der bühne, 
und den ganzen rummel.  
ich bekomm nichts mehr richtig mit, 
es ist als wäre ich im koma, 
ich kann mich nicht verständigen, 
kann nur auf meine hände starren, 
die nicht aufhören wollen zu zittern. 
jeder blick den man mir zu wirft, 
ist mir zu viel, 
ich kann es kaum ertragen. 
niemand soll meine schwache seite mitbekommen.
niemand soll sehen, 
dass mein körper langsam aber sicher droht 
zu verrotten. 
betrunkene schauen mich an, 
als ob sie nur noch darauf warten, 
mir lallende worte ins ohr zu flüstern, 
mich in eine ecke zerren, 
und sachen mit mir machen, 
die ich verabscheue. 
sie bietet mir essen an, 
doch ich schüttel immer wieder den kopf. 
essen würde alles nur noch schlimmer machen. 
allein schon bei dem gedanke, 
bekomme ich panik. 
wir setzen uns ins gras, 
ich versuche zu lächeln, 
alles herunter zu spielen,
und mir einzureden,
das mit mir alles in ordnung ist. 
ich will ihr nicht zu viel zu muten, 
ich möchte für sie stark sein, 
und ihr zeigen,
wie dankbar ich bin
für ihr verständniss. 
ich entschuldige mich tausend mal, 
ich möchte nicht, 
dass sie wegen mir keinen spaß hat. 
ich möchte ihr nicht zu last fallen. 
wir sind hier um den grauen alltag zu vergessen, 
und zu verdrängen. 
doch ich bin schwach, 
und die signale, 
die mir mein körper sendet,
verstehe ich nicht. 
ich will die zeit zurückdrehen, 
dort wo ich noch das gefühl hatte, 
mir kann heute keiner was, 
niemand ist hier, 
der mir ein strich durch die rechnung macht. 
doch selbst hier holen mich gedanken, 
und menschen wieder ein. 
wie soll man mit menschen abschließen, 
die überall da sind, 
wo du auch bist? 
wie soll ich die bilder aus meinen kopf löschen, 
wenn mir das leben, 
jeden tag momente schenkt, 
die mich auf eine reise schickt, 
wo solche bilder pausenlos auf der leinwand sehen kann? 
selbst an solchen orten muss man versuchen
 seine angst zu bekämpfen, 
doch das habe ich schon lange aufgeben, 
denn ich weiß, 
dass die angst, 
ein teil meines lebens ist. 

ich schweige, 
denn worte können gedreht 
und gewendet werden, 
dass der eigentliche sinn verloren geht. 
ich schaue euch nur an, 
doch was ihr mir schenkt
 sind blicke, 
die durch mich hindurchschauen. 
ihr seht mich nicht richtig. 
ich blute an stellen, 
die für eure augen nicht sichtbar sind.
ich suche verzweifelt nach worten.
ich möchte 
in eure welt gehören.
ich will nicht
das ihr mein lachen vergisst. 
ich möchte nicht,
dass ihr auf mich einschlägt
wenn ich gefallen bin, 
und ich nicht mehr ich-selbst bin. 
doch ich kann euch nicht daran hindern, 
mich zu bestrafen.
ihr wartet auf meine reaktionen, 
ihr werdet wütend, 
weil ich nichts dagegen tue. 
ich wehre mich nicht, 
ich spreche nicht, 
ich warte bis der grauen vorbei ist, 
und sich mein herz wieder beruhigt hat. 
ihr werdet es nicht verstehen, 
doch ihr wisst nicht, 
dass ich schon längst verlernt habe, 
mich zu wehren 
und nach hilfe zu fragen. 
ich weiche von euch, 
verschwinde im rauch meiner zigarette. 
solange meine stimmen mich anschreien, 
weiß ich, 
dass ich nie alleine sein werde. 
ich tanze mit den geistern, 
und den schatten, 
die mich heimsuchen, 
wenn die trauer mich zerfrisst. 
zwar sind sie nicht real, 
stammen nicht von dieser welt, 
doch sie sind in meinen kopf, 
und sie finden kein weg mehr hinaus. 
sie bewohnen meine gefühle, 
und hinterlassen 
entweder ein riesiges chaos, 
oder kehren meine gedanken 
mit einen handfeger wieder auf, 
damit ich nicht von den gedanken erschlagen werde. 
doch manchmal wünsche ich mir, 
sie würden mir helfen, 
wenn das blut 
an meinen körper runterläuft. 
ich wünschte sie würden mir zeigen 
wie ich schaffe
die selbstzerstörung hinter mir zu lassen. 
und einen anderen weg einzuschlagen, 
wo ich das glück finden 
und nach einen grund suchen kann, 
was das Leben lebenswert macht. 
http://www.youtube.com/watch?v=SZKY9uAjltQ&feature=related


ich wollte ein paar zeilen an euch, meinen lieben leser, widmen.
ich danke euch von herzen, dass ihr mich mit offenen armen empfangen habt, als ich das bild von mir hochgeladen habe. ihr wart so liebevoll, und habt mir immer wieder liebe worte geschenkt. ich hätte damit nicht gerechnet. ihr habt mich sprachlos gemacht, denn ihr habt versucht meine selbstzweifel zu begraben. ihr wart stark für mich, danke dafür.
ihr seit wundervoll, wenn ich könnte würde ich jeden von euch ein päckchen mit glück nach zuhause schicken. zwar ist das nur eine traumvorstellung, aber bitte glaubt mir, wenn ich es könnte, würde ich es tun. 


hey ho,ihr wunderschönen menschen



ich habe euch versprochen, dass ich ein bild von mir hochlade, und jetzt habe ich mich endlich getraut dieses versprechen einzuhalten. es tut mir leid, wenn ihr mein gesicht und mein körper darauf nicht erkennt, aber ich möchte mich nicht so zu schau stellen, und gleichzeitg mein körper nicht hochhalden. ich hoffe das könnt ihr verstehen. 
es tut mir leid, wenn ihr gedacht hättet, ich sehe anders aus. vielleicht hübscher, dünner usw. aber wie sehr ich es auch versuchen, ich bleibe wie ich bin, und schaffe es nicht in andere formen zu quetschen, wie sehr ich mich auch verbiege. 
es tut mir leid, für diese vielen entschuldigungen, ich hoffe einfach nur, dass ihr mich und meinen blog jetzt nicht durch mein aussehen bescheuert und nicht mehr lesenswert findet. und wenn doch, dann tut es mir leid. 



über klaffende wunden, 
unendliche pflaster, 
die meine wunden verdecken,
die äußerlich heilen werden,
aber innerlich 
jeden tag weiter aufreißen werden.
über druckverbäne,
wo du das gefühl hast, 
das dein arm blau anläuft
und abfällt. 
über blutflecken,
die dein boden, 
und deine fingern zieren. 
über blutrote tücher, 
die du im wald versteckst,
weil sie in deinen zimmer 
langsam anfangen überhand zu gewinnen, 
und dein zimmer so riecht, 
als wäre jemand dadrin gestorben.
über brandblasen,
die immer größer werden, 
wo die zigarette 
ein ersatz 
zu der klinge wurde.
über's essen, 
das weggelassen, 
oder wegschmissen wird, 
weil dein körper streikt, 
und jedes nahrungsmittel als feind sieht, 
und gift für den bauch wäre.
über das fehlende hungergefühl, 
was dir sagen will, 
das es gut ist,
wenn man knochen spürt, 
und man das gefühl hat, 
immer und immer mehr
zu verschwinden.
über knochen,
die für dich nicht sichtbar sind, 
und glaubst
zu viel raum einzunehmen. 
über stunden, 
wo du hoffst, 
das dein dein körper zerfällt, 
wenn du weiter sport machst. 
über liebe, 
die hoffentlich vergeht, 
wie die wolken am himmel.
über freundschaften, 
die dein herz wärmt, 
und hoffst, 
das sie nie vergehen wird. 
über ehemalige freunde, 
die man auf der straße triffst,
und man sich kleiner fühlt, 
als man ist.
über erdrückende nähe, 
die du selbst dann spürst, 
wenn dich keiner berührt.
über stunden, 
wo der tod, 
dir deine seele genommen hat, 
und sich weigert, 
sie dir wiederzugeben. 
über lange jacken,
die du selbst dann trägst, 
wenn die sonne den himmel bedeckt. 
in der hoffnung, 
dass sie,
deine größten fehler versteckt.
über jeans,
die keinen halt mehr an deinen körper finden, 
und du dadrin untergehst. 
über umgedreht kreuze, springerstiefel, 
weiten tunnel, und roten haaren, 
wo die menschheit
dir deswegen eiskalte blicke schenkt, 
und dich abstempelt.
solche tage, 
solche momente, 
gibt es wie sand am meer.
an solchen tagen, 
schenkt man seine aufmerksamtkeit
dein gitterstäben,
deines silbernen käfigs.
daraus auszubrechen
traust du dich nicht, 
dafür 
fühlst du dich nicht berechtig genug. 
ein leben im käfig
muss nicht immer schlimm sein, 
es hat auch seine 'guten' seiten, 
niemand wird dir jemals zu nahe kommen, 
und sehen, 
wie dunkel 
deine welt in wirklichkeit ist. 
http://www.youtube.com/watch?v=i4ajKYAyyJ0



die wundervolle lyn hat mich getaggt. ihr blog gehört zu den blogs, die mein herz berühren. selbst dann wenn ihr text aus ein paar worte besteht. sie hat eine gabe, eine wundervolle gabe. ihr wurde die wörter in die wiege gelegt, und ich bin froh, dass sie ihr talent nutzt und ich ihr blog lesen darf. ihr bloglink lautet: http://runningmywayintothedarkness.blogspot.de/. er ist lesenwert, was schreibe ich denn da, er ist viel mehr als das. 
ihre fragen:
1 Welches Naturphänomen erzählt die schönsten Geschichten?
darüber kann ich mir, und will ich mir keine meinung bilden. die natur ist was großes, buntes, wunderschönes, was von der menschheit meistens leider nicht gesehen wird. ich finde, ich habe kein recht, die schönste geschichte zu bestimmen. tut mir leid, für das durcheinander.
2. Wenn der Regen auf dich hinuterfällt und dich bis auf die Kleider durchnässt. was denkst du, fühlst du dann? 
was für eine passende frage, finde ich. letzte woche wurde ich nämlich nass bis auf die kleider, weil jemand im himmel geweint hat. ich fühlte mich unwohl, weil die klamotten wie festgewachsen an mir geklebt haben. ich trage sonst keine engen t-shirt, doch da, war das oberteil so eng, das ich angst hatte, jemand könnte mein körper genauer erkennen. 
3. Gibt es eine Person die dir hilft den Schatten zu entkommen, wenn sie dich zu einholen drohen? 
Diese Frage ist eine wunderschöne Frage, finde ich. Ja es gibt sogar 2 personen. 
Die erste Person ist F. -lieb Fee genannt, die scheuchst die Schatten weg, selbst dann, wenn sie einfach 'nur' neben mir sitzt und mit mir schweigt. Sie würde jedes mal meine Schatten besiegen, selbst dann, wenn ihre Arme schon schwach von kämpfen sind. Und dafür danke ich dir, ja. Ich weiß, dass du das liest. Also, ich hoffe es. Du schaffst es immer und immer wieder. Ich danke dir dafür.
und die 2. person ist mein wunderkind. sie wärmt mein kaltes herz auf, und schützt mich damit von den schatten. Auch dir danke ich dafür. 
4. Welches ist dein lieblingsfach in der schule? 
Auf jeden fall musik. 
5. Was verbindest du mit folgenden "Dingen": Tag, Nacht, Schwalbe, Holz, Kreuz? 
Zu den Tag verbinde ich mit 'gesehen werden.' man ist sichtbar für die menschheit, wenn man vor die Tür geht. Sie können zwar nicht deine gedanken lesen, aber dein aussehen schauen sie dafür genauer an. 
Zu der Nacht verbinde ich dunkelheit, rauch von einer zigarette, die man kaum sieht. 
Mit einer Schwalbe verbinde ich freiheit. Freiheit sich zu trauen, zu fliegen, und nicht ewig den trott seines lebens weiterlebt. Das man ausbricht, aus dieser Welt die einen oft runterzieht. 
Zum Holz verbinde ich den Wald. Ein Wald der mich hält, und wo man rennen kann, bis einen die puste wegbleibt. Man ist ungestört, und niemand sieht was du für fehler machst. 
Und mit dem Kreuz verbinde ich die Kirche. Den glauben, der nur noch sehr wenige menschen haben. 


und jetzt nochmal ein danke. ein danke, an all meinen lieben leser. die mir warme worte schenken, und meine verwirrenden texte lesen. ich hätte nie gedacht, dass es menschen geben würde, die meine worte verstehen, und einen das gefühl geben, das es gut ist was man tut. das man sich sich die geister, das dunkle aus den venen herausschreibt, und man deswegen nicht verurteilt wird. 
ich danke euch, an jeden einzelnen leser. ihr habt nur das beste verdient. 

liebe ist wie ein geschenk, 
es ist kostbar, 
zerbrechlich, 
und es kann dir jederzeit genommen werden. 
man sollte die liebe nicht hochhalten,
und damit prahlen. 
denn andere fühlen sich einsam, 
und solche worte 
können zu qual werden, 
wenn die welt einen schwarz-grau erscheint. 
die liebe sollte sich im herz zuhause fühlen,
und nirgendwo anders
sich aufgehoben fühlen. 
vielleicht ist die liebe, 
der schlüssel zum glück, 
und scheucht
den selbsthass, 
und die selbstzweifel fort. 
damit liebe reifen kann 
brauch es zeit.
zeit die ich nicht habe, 
mein herz ist durchlöchert, 
so das die liebe, 
kein halt hätte, 
in ruhe wachsen zu können. 
all die lieben worte 
prallen an den selbsthass ab.
zerreisst die worte schon in der luft, 
so das sie nicht in mein herz geraten. 
es denkt wohl
liebe worte 
wären gift für mein herz. 
ängste klammern sich an mich,
so sehr
dass ich nicht in die welt der liebenden gelange, 
ich bewege mich nicht voran, 
 bleibe in der welt, 
wo liebe ein fremdwort ist. 
lieben heißt vertrauen, 
und da fängt es schon an, 
es ist einer meiner größten schwächen, 
und fehlern, 
das ich vor jahren mein vertrauen im wald
begraben habe
und mir die kraft fehlt, 
es wieder auszugraben. 
lieben heißt nähe,
die ich nicht ertragen kann,
doch grenzen zu setzten kann ich nicht, 
nur leise hoffen, 
das die mitmenschen diese nähe 
nicht missbrauchen
und mich nicht als leblose hülle zurücklassen. 
ich würde dir gern 
das geben was dein herz brauch,
ich würde so gern dein Leben
mit vielen bunten farben versehen
doch über mir schweben dunkle wolken
die mich täglich verfolgen. 
meine welt ist dunkel, 
angsteinflößend für außenstehende. 
ich möchte nicht, 
dass du angst vor meiner welt hast, 
ich möchte vorallem nicht
das du angst vor mir hast.
du wirst denken
das du ein monster dein herz geschenkt hast,
wenn du merkst
das ich nicht davor scheue 
tagelang zu hungern, 
und mir Klingen
in die haut ramme.
du wirst rennen,
und mich nie wieder sehen wollen. 
liebe ist wie ein geschenk,
dass ich nicht annehmen kann.
ich habe angst, 
dass es zerbrechen würde, 
wenn ich es anfasse.
ich habe angst, 
das ich zerbreche,
wenn ich die liebe 
in mein herz lasse. 

die zigarette brennt schnell, 
in meiner hand,
doch ich sterbe langsam.
ich lasse den rauch,
in mein inneres.
er gelangt in mein herz, 
will mir die sicht
auf das wesentliche nehmen.
mein herz fängt an zu rasen, 
es will raus aus meinen körper, 
möchte gefühle spüre, 
die es in meinen körper nicht spüren kann. 
du scheinst, 
von all das,
nichts mitzubekommen.
du redest, 
und redest, 
doch die worte erreichen mich nicht.
egal, 
welchen weg ich wähle,
muss ich mit
folgeschäden rechnen.
wenn ich mich von ihm abwende, 
schubse ich ihn,
in ein loch, 
und er wird seine sorgen, 
in alkohol ertränken,
und wenn ich ihn ein schritt entgegen komme,
komme ich in eine welt, 
in der ich nie sein wollte.
er wird mich mit seiner nähe, 
und liebe ersticken, 
und mich nicht mehr loslassen. 
wir kommen kein schritt voran, 
das muss er doch merken.
ich schenke ihn worte, 
die in watte gepackt sind
um ihn ein gutes gefühl zu geben. 
die dunklen gedanken 
kommen nicht ans tageslicht.
ich lebe zwei leben,
und das soll er nicht mitkriegen.
kann ihn nicht anschauen, 
schaue starr ins leere, 
damit er, 
meine angst in meinen augen nicht sieht. 
ich lache, 
und gebe ihn ein gefühl von leichtigkeit.
mein lachen ist mein markenzeichen, 
es begleitet mich in die menge, 
und muss jeden tag perfekt sitzen. 
er kommt mir nahe, 
und merke wie ich zu eis erstarre, 
und denke daran, 
das ich vielleicht, 
den morgengrauen nicht mehr erleben werde.
habe angst, 
das er durch die klamotten meine narben spürt.
es ist unwahrscheinlich, 
doch das gefühl bleibt.
die angst schreit, 
schreit, 
und schreit, 
bis er sich verabschiedet, 
mich in den arm nimmt,
und ich mich auf zehenspitzen stellen muss, 
weil er so groß ist. 
er wartet, 
und wartet
auf die magischen drei worte.
er erwartet sie, 
das spüre ich, 
doch ich enttäusche ihn.
ich bleibe still und schaue auf den boden.
 laufe ein paar schritte, 
und merke, 
wie meine nerven losfliegen,
und ich verletzlich werde.
ich werde immer schneller, 
und sehne mich,
nach etwas nicht greifbares,
ein stückchen glück vielleicht.
es ist so, 
als wäre jemand gestorben,
tragisch ums leben gekommen, 
doch das ist alles nur eine illusion,
niemand ist tod, 
niemand, 
außer ich selbst.