um mich herum lauter fröhliche menschen, 
das brautpaar hört gar nicht mehr auf zu strahlen, 
sie scheinen alle den moment zu genießen, 
und nicht an den morgen darauf zu denken. 
ich sitze zwischen den hübschen menschen, 
und denke über den sinn meines lebens nach.
es ist die selbstzerstörung, 
da bin ich mir sicher. 
gehe darin auf, 
und sehe keinen grund damit aufzuhören. 
werde wohl solange damit weitermachen, 
bis meine letzte sekunde geschlagen,
und der tod mich eingeholt hat, 
auf den ich schon sehnsüchtig warte.
bin meinen zwängen maßlos ausgeliefert,
schaue viel zu oft in den spiegel, 
obwohl ich weiß, 
dass ich mich nie akzeptieren ,
oder gar schön finden würde.
bei jeden foto, 
was von mir gemacht wird, 
habe ich angst, 
dass die linse,
 wegen meines aussehen platzen würde.
fühle mich unwohl in meinen körper,
aber finde keine fluchtweg aus ihn heraus. 
spüre mit jeder minute, 
dass meine ängste und meine zwänge immer stärker werden. 
und der innere konkorrenz kampf beginnt, 
möchte nicht als 'dick' angestempelt werden, 
möchte ihre erwartungen entsprechen.
man soll mir ansehen, 
dass die hungersucht an meinen körper klebt, 
wie ein lästige fliege.
fühle mich gefangen unter den menschen,
weiß nicht wohin mit mir,
und diesen frage die tief in mir eingemauert sind,
lassen mich nicht mehr los.
wie wirke ich auf andere? 
finden sie mich eckelhaft oder gar abstoßend? 
sie schauen mich alle an, 
als ob sie wüsste, 
wie dunkel meine seele ist. 
merke wie sie alle meine fehler aufsaugen, 
und nur darauf warten, 
es andere mitzuteilen. 
das große fressen beginnt, 
und ich schleiche mich davon. 
möchte mich die fragen umgehen, 
und aus dieser harmonie entfliehen. 
schlage gegen wände, 
niemand ist mir hier, 
der mich aufhalten könnte. 
immer und immer wieder, 
zittere, 
wimmere, 
und frage mich, 
wann hört der krieg in meinen kopf endlich auf? 
http://www.youtube.com/watch?v=EdVuAD3_fgU


ich habe bei einer blogvorstellung von mary mitgemacht. ihr blog ist wundervoll. es lohnt sich auf jeden fall ein blick in ihren blog zu werfen. ihr werdet es nicht bereuen, daran glaube ich ganz sicher.

Kommentare:

  1. vielen Dank für deinen Kommentar
    ich finde es immer wieder erstaunlich, dass die Gefühle, die ich mit meinen Texten verbinde, auch wirklich für Leser so rüber kommen
    das freut mich total, weil ich dann das Gefühl habe, dass ich verstanden werden

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  2. Schatz, auf mich wirkst du wie jemand, der es wert ist geliebt zu werden. Wie jemand, der wunderschön ist und Glück verdient hat. Dem die Welt gehören sollte.

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  3. oh liebes, tut mir leid, das muss mir irgendwie entfallen sein. danke, dass du mich darauf hingewiesen hast, ich möchte schließlich nicht, dass deine worte unerwidert bleiben.
    ich danke dir. aber das kann ich nur zurückgeben. und ich muss mich andy bandy anschließen, auf mich wirkst du genauso. und ich bin mir sicher, dass es auch so ist. jemand, der mir gezeigt hat, dass er so wunderschön von innen her ist, der ist es definitiv auch von außen. ich wünsche mir einfach nur glück für dich, pures glück und liebe und lachen, das dich von innen heraus mit wärme erfüllt. und trost in traurigen stunden, dass sie dann schon gar nicht mehr so traurig sind und ich wünsche dir, dass du das licht am ende des tunnels endlich sehen kannst. dass dich die dunklen schatten nicht mehr ereilen und dass du erkennst, wie schön du wirklich bist. denn du bist es. und ich bin froh, dich kennengelernt zu haben.


    nein, eine beste freundin habe ich nicht mehr. die leukämie hat sie mir genommen. aber ich habe den wahrscheinlich wundervollsten besten freund der welt, auch wenn es mit ihm mehr schwierig als leicht ist. aber das macht unsere freundschaft gerade aus. ihm vertraue ich, ja.
    das ist schön zu hören, dass es einen solchen menschen in deinem leben gibt. ohne eine solche stütze wären wir alle wahrscheinlich gar nichts, es bedarf manchmal einen menschen, der einen besser kennt als man selbst, der einen wieder aus dem dunkeln loch hinaushilft, in das man manchmal stürzt. ich hoffe, sie bleibt.
    ja, 14 monate sind durchaus eine lange zeit und ich brauche mir da gar nichts vormachen, ich vermisse sie auch. schluss gemacht haben wir eigentlich beide, aber es ging eher von ihm aus. das aber nur, da ich ihm ins gesicht gelogen habe, ich würde ihn nicht mehr lieben...
    ich finde es traurig, dass solche gefühle dich beherrschen. aber ich kann es auch verstehen, liebe und nähe sind dinge, die einem viel zu schnell wieder entzogen werden können, bei denen man manchmal nicht weiß, in welche schublade man sie packen sollte. ich hoffe, du wirst es schaffen, dein herz für sie öffnen zu können oder dass du einen menschen findest, der dir dabei hilft. nichts erfüllt einem nämlich mehr, man muss es nur zulassen.

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  4. Ich habe jetzt lange über deine Frage nachgedacht. Und ich weiß es einfach nicht. Ich kann deine Frage nicht beantworten..
    Und wie siehts bei dir aus, wenn ich die selbe Frage dir stelle?

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  5. egal auf welchen blog ich stoße, sehe ich immer, dass du einen kommentar da gelassen hast.
    ich finde es rührend, wie sehr du dich um die probleme anderer kümmerst, wie du ihnen helfen willst, wie du versuchst ihnen mut zu machen und wie du es vor allem schaffst immer die richtigen worte zu finden.
    du bist ein richtig guter und sehr besonderer mensch.
    ich kenne dich zwar nicht, aber du wirkst ganz bestimmt nicht abstoßen, eher sehr hilfsbereit, verständnisvoll und einfach nur lieb.
    ich hoffe, dass du es irgendwann auch über dich selbst sagen kannst.
    :*

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  6. Ich fühle mich schlecht, richtig erbärmlich, ich habe ewig nicht egschrieben. Es tut mir so leid, ich wünschte, ich könnte es rückgangig machen, dir Halt geben. Ich wünschte, ich könnte dir ein besseres Leben schenken, eins mit Lachen und Strahlen, wo du strahlst & nicht nur das Starhlen wahrnimmst deiner Mitmenschen. Ich wünschte, ich könnte mit dir in ein besseres leben springen.
    Süße, ich habe oft an dich gedacht. Du bist nicht allein, bitte vergiss das nie. Egal wo du bist, egal wo ich bin, dui bist immer in meinem Herzen, du bist immer drin. Und egal wie weit die Entfernung auch ist, ich hab dich immer bei mir, so ist du nie allein, und ich bin es auch nicht.
    Bitte, bitte gib nie auf. Ich könnte es nciht ertragen, und du hast was besseres verdient, as an einem eleneden Hungertod zu verenden.
    Entweder egehn wir beide, oder keiner. Versprich es !
    Du weißt, ich warte am Ende des Tunnels auf dich, am Ausgang de Labyrinths, dort wo der Himmel endet und der Regenbogen anfängt.
    Wenn du gehst, gehe ich auch.
    Ich schwöre es.
    Ich kann nict sagen warum, aber du bist wie ein Teil von mir. Ich fühle mit dir und wenn ich könnte, würde ich all deine schlechten Gedanken auf mcih nehemn un didr nur die guten lassen.
    Engel, halt den Kopf hoch. Ich bin bei dir und lass dich nicht im Regen stehen.

    Du bist wertvoll, vergiss es nicht.
    Ich denke an dich.
    Ich vermisse dich.
    Ich bin da für dich. ♥

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  7. Hey ich bins Nana, mir gehörte der Blog.
    >life-for-today.blogspot.com< Da ich den leider löschen werder möchte ich dir hier meine Neue Blog adresse geben. Ich hoffe wir sehn uns. (:


    http://life-goes-on-x3.blogspot.de/

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  8. dasselbe gilt für dich <3

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  9. Danke für deine Worte. Es ist sehr schwer mit solchen Gedanken zurechtzukommen, wenn man alleine ist. Und zu wissen, dass man dann doch nicht ganz alleine ist, tut gut. <3
    Wenn ich deine Texte lese leide ich immer mit dir. Dann tut es mir unglaublich leid dass du so etwas durchmachen musst. Vielleicht tut es dir ja auch gut, das zu wissen. Herz.

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  10. Wann immer ich ein Foto von dir sehe strahlt mein Herz weil du so ein wunderschönes Lächeln hast. Und selbst wenn du aussehen würdest wie Cindy aus Marzahn würde ich dich noch immer lieben und für dich kämpfen.

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  11. darf ich dich ehrlich fragen, ob du etwas ändern möchtest?
    ich habe angst, etwas zu verändern. daher frage ich dich auch. ich habe zu viel angst vor neuem, habe angst was geschehen wird wenn ich den schmerz ablege, aus was ich dann noch bestehe.
    wenn ich bereit bin, das zu ändern, dann wird mein leben kippen. ich weiß nicht in welche richtung aber es wird sich verändern.
    was fehlt dir in deinem leben?

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  12. Dein blog ist auf erschreckende art und weise wunderschön :) :( ich habe gerade wirklich tränen in den augen, wegen soviel ehrlichkeit, die hier erstrahlt! Leider habe ich nun schon in mehrere blogs reingelesen, wo mädchen sich genauso beschrieben haben, so leiden, so unglaublich einsam und unglücklich sind :( i..ich war auch mal ab abgrund, genau wie ihr und ich habs geschafft , ich wünschte ich könnte euch alle in den arm nehmen und euch zeigen, dass es besser wird, euch hoffnung geben .... Ihr fangt gerade erst an zu leben und schon seid ihr so fertig mit allem :( das macht mich unsagbar traurig!!! Was ist dieses dunkle in euch??? Ich weis, was es bei mir war ...ganz abgelegt hab ich es auch nicht, ich drehe es um , verwende es anders , nicht mehr gegen mich sondern um mich zu verteidigen ! ....ich denk ganz doll an dich und an euch anderen :) ihr seid wunderschön , ihr braucht die kontrolle nicht, die zwänge nicht, ihr braucht bloß jemanden, der euch sieht , bevor ihr nichtmehr zu sehen seit :( .......

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  13. danke dafür das du mir mit deinen worten immer ein kleines lächeln auf die lippen zaubern kannst, du bist eine tolle person, eine unglaublich warmherzige, nette und wunderbare person. es ist nicht schön das du dich so fühlst, und erst recht nicht fair

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  14. ich weiß ja, dass ich Hilfe brauche. aber ich weiß auch, wie schwer es ist, sie zu 100% anzunehmen und mit dem Druck die darin liegt, klar zu kommen. also ich rede jetzt von Klinik.. Zwangseinweisung : Kein Druck, man hat sich zeit genommen, damit es mir besser geht, damit ich rede, dies das.
    Freiwillig : überall Druck, es wird erwartet das ich rede, die Hilfe sofort annehme, also richtig, nicht nur halb.
    man darf keine Fehler machen, sonst fliegt man. wie auch immer.. wenn ich irgendwann wirklich nochmal drinnen sitzen sollte, dann nicht weil ich drum gebeten hab. weißt du was ich meine?

    und normale Ambulante Therapie bringt nichts.

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  15. tausend dank für dein kommentar! :)

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  16. Das ist es, das große Fressen, davor hab ich Angst. Der nächste Blogpost ist für dich, ich sag dir bescheid wenn ich ihn poste.
    Danke für deine Worte
    Frances

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  17. du zauberst mir jedes mal mit deinen Worten ein lächeln auf meine lippen, ich weiß gar nicht womit ich das verdient habe. du verdienst so viel mehr als das, und es ist so unfair das du so etwas durchmachen musst, das du dich so fühlst. Am liebsten würde ich dich in den Arm nehmen und dich erst wieder loslassen, wenn alles wieder gut ist, damit du solch Dunkelheit nie mehr sehen musst.
    aller alles liebe.

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  18. Es ist schön zu wissen das man nie allein ist. Der Text, ja mein Text ist wieder sehr Traurig, aber ich bin sehr Traurig zumindest im Moment. Ich finde es nicht schön, doch ich bekomme es nicht geändert. Umso schöner ist es zu hören, das da jemand ist der an ein glaubt und einfach da ist. (: <33

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  19. Schau ruhig mal bei mir vorbei und schau dir den Post "Schon gehört?" an, der ist für dich und ich hoffe er gefällt dir.

    Frances

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  20. du sprichst mir mit deinem text ziemlich aus der seele.
    bleib stark.

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  21. danke.
    &ja ich mag irgendwann glcklich werden, doch was habe ich den noch davon? ich habe keine Zukunft, hatte sie und werde nie eine haben.

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  22. ich danke dir, du bist süß.
    und deine texte sind wie immer unglaublich
    in love mit deinem blog.. <3

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  23. Vielleicht hast du recht. Die Welt ist verschleiert, in unseren Augen. Der Gedanke an das Leben ist viel zu weit weg, viel zu verschwommen und undurchsichtig um uns an ihn zu krallen. Vielleicht haben wir auch einfach Angst davor den großen Schritt in die Freiheit, in das leben, in das Glücklichsein zu wagen. Doch warscheinlich ist es gar nicht so schwer. Wir machen es uns nur schwer. Von überall bekommen wir ein Bild von der Perfektion des Glücks, von dem perfekten Leben in die Fresse gedrückt. Wir arbeiten auf alles hin und wenn man das Ziel erreicht hat ist man keinen Schritt weiter. Das Leben zieht an uns vorbei. Wie eine alte Eisenbahn, sie zischt und die Gleise quietschen, und wir lehnen uns zu weit aus dem Fenster, halten uns nur noch mit einer Hand, werden wie eine Fahne im Wind geweht. Krallen uns an letzte Erinnerungen, an irgendwelche Menschen. Wir müssten uns nur los machen und wie eine Feder vom Fahrtwind fortgetragen werden. Oder uns einfach noch einmal hineinziehen, in das Fenster, in das schützende Abteil, das Leben. Die letzte Kraft, den letzten Mut zusammen nehmen, auch wenn man weiß dass man auch nur noch tiefer fallen könnte, das halten an dem Fenster raubt einem die letzte Kraft, es ist so ermüdend.
    Ich denke Menschen haben einfach Angst. Angst vor dem Anders-sein. Es war schon immer so. Menschn haben von Natur aus an Angst vor neuem. Es sollte für immer gleich bleiben, sich nichts verändern. Es stört sie wenn jemand nicht ins System passt, sie vertreiben ihn, verachten ihn, wollen ihn zerstören, das falsche Puzzleteil über die Tischkante werfen. Und weil sie es sich selbst nicht eingestehen können sagen sie Krank dazu. Vielleicht ist es auch krank. Vielleicht ist anders sein eine Krankehit. Aber wer weiß das schon. Was ist den noch normal auf einer kranken Welt.
    Und endschuldige dich bitte nicht, nicht für ein Wort. Die Realität ist so unwirklich, die Fantasie noch mehr, und doch ist sie oft realistischer und das kleine unscheinbare Wörtchen "Vielleicht" zeugt von einer Welt in der man alles kann. In der alles besser werden kann. Alles möglich ist.
    Ich denke du bist ein starkes Mädchen. Ich denke ich glaube an dich. An dich und an das was du schaffen kannst, du bist ehrlich. Ehrlich zu dir selbst. Deine Worte fliesen und sagen mehr als jede Stimme aussprechen kann. Deine Meinung ist mir wichtig, ich denke viel an dich und ich werde wohl auch nicht sobald aufhören, doch hab keine Angst vor meinen Gedanken. Auch vor meiner Meinung brauchst du dich nicht fürchten. Ich bin nur ein kleines verlorenes Wesen. Meine Meinung zählt nicht. Ich mag dich

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  24. danke für deine worte. ich wünschte, ich selbst könnte mich auch so nehmen, wie ich bin. ich wünschte, ich wäre mir selbst irgendwann mal gut genug.

    es ist unglaublich, wie du für mich und für andere immer so stark bist, halt geben willst. und das alles, obwohl du selbst zerbrichst.

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