ich betrete mein zimmer, 
und rieche das getrocknete blut, 
aus meinen wunden, 
die nie einer sehen wird.
all die vertrockneten lügen fangen an zu bröckeln,
sie wollen 
das endlich die wahrheit auf den tisch kommt.
ich sollte mein schweigen brechen, 
um zu sehen ob mir einer zuhört. 
doch wenn ich das tue, 
werden all die narben wieder aufreißen, 
werde in einen blutbad versinken,
und nie wieder daraus auftauchen.
ich werde in meinen eigenen blut ertrinken,
und es wäre ein schrecklicher anblick.
mein körper würde anfangen zu verwesen, 
und zu stinken. 
man würde sich wundern, 
warum das alles so weit kommen musste,
warum ich mein leben vorzeitig abgebrochen habe,
bevor ich richtig anfangen habe,
zu leben. 
doch all diese fragen, 
würde ich nie mehr beantworten können, 
denn aus meinen mund 
wird nie wieder ein ton herauskommen.
all diese fragen
würden sich in bächen von selbstmitleid verlaufen. 
und keiner wird je eine antwort darauf finden. 
ich würde euch von himmel aus worte schicken, 
sie in die wolken schreiben, 
und euch eine gegenfrage stellen, 
die mir schon jahrelang, 
nie getraut habe auszusprechen. 
eher sollte man sich fragen, 
warum nicht? 
warum weiterleben, 
wenn man schon seit jahren
 als ein geist durch die straßen läuft, 
und man in formen gequetscht wird, 
damit man gut genug für die mitmenschen ist, 
ja warum, 
weiterleben, 
wenn man nichts mehr als leere spürt, 
und das glück an einen vorbeifliegt? 
was würde mir all die schönheit bringen
wenn mir der selbsthass die auge verbindet? 
was bringt mir all die liebe der welt, 
wenn ich von der nähe,
meiner mitmenschen, 
innerlich zerbreche? 
gedanken verlaufen sich, 
und bringen rein gar nicht. 
denn was bringen mir all die wörter der welt, 
wenn sie keiner hört? 
http://www.youtube.com/watch?v=4xBX_1o_BS8


es tut mir leid, es tut mir leid, es tut mir leid, es tut mir leid, es tut mir leid, 
diesen text habe ich in meinem schwarzen loch geschrieben, dort wo ich mich die jahre schon eingenistet habe. es tut mir leid, wenn euch meinen text und meine andere texte zu sehr runterziehen. so etwas möchte nicht, bitte sorgt für euch, und wenn wir merkt, dass sich eure stimmung verändert, wenn ihr meine texte liest, dann bitte tut sie euch nicht an. ich will nicht, dass euch die dunklen gedanken einholen.
ich denke allesamt an euch. wenn ich sehe wie viele schöne worte, ich von euch geschickt bekomme wird mir ganz warm ums herz. ihr habt nur das beste verdient, wirklich, nur das beste. das glück wird auch zu euch kommen, da bin ich mir ganz sicher. ich fange für euch das glück, wenn euch die kraft fehlt den glück hinterher zu rennen. ich bin für euch da. ich lasse euch nicht im stich. 


als ich noch keine glitzernde klinge verstecke,
und die monster noch kein weg zu mir gefunden hatten,
lief unsere familie noch hand in hand,
 sie klammerten sich an den letzen Hauch lebendigkeit von mir, 
um selbst nicht unterzugehen.
sie merkten nicht,
das sie schon lange,
ihr kleines mädchen verloren hatten, 
sie wollten,
und konnten es einfach nicht verstehen, 
sie klammerten sich an den rest tropfen von normalität, 
der langsam zu verschwinden drohte. 
als ich langsam zum vögelchen, 
mit spitzen hüftknochen wurde, 
konnte sie es nicht ertragen. 
sie wollten, 
ihr kind von früher wieder, 
was einen elefanten glich.
sie wollten sich an all den Fett festhalten, 
was mir mit den jahren zu last wurde.
ich ließ ihre vowürfe in mein herz, 
schaffte es nicht zu reden,
konnte ihnen nicht erklären, 
das die stimmen in meinen kopf versuchen, 
mich zu kontrollieren, 
und darauf achten, 
das ich nah genug am abgrund stehe. 
nah genug, 
um den geruch von dem tode zu riechen, 
und fern genug, 
von den realen Leben. 
ich lief durch die scherben meiner familie,
jede kraft verließ mich,
um unsere familie vor den zusammenbruch zu bewahren.
mit jeden wort von ihnen,
zerbrach etwas in mir,
und ließ mein herz zu stein werden.
 sie streuten
salz in meine offene wunden,
sie stoßten
 mich immer wieder vor den kopf,
denn ein mädchen,
was ihre hauthülle öffnete, 
um aus ihren körper zu entfliehen,
konnten sie nicht ertragen,
und war nicht mehr tragbar,
um in dieser heilen familie zu überstehen.
ich lief mit blutigen händen, 
durch den alltag, 
und egal, 
was ich auch tat,
wie sehr ich schrubbte,
die blutigen hände der schuld, 
werden an mir kleben bleiben,
bis ich sterbe.
ich verwandelte mich zum wintermädchen,
zog mich zurück,
um die menschen,
vor meiner eiskalten welt zu schützen.
hängte mich an meinen gedanken auf,
in der hoffnung, 
das mein herz, 
aufhören würde zu schlagen.
http://www.youtube.com/watch?v=sRZJkTjut7Y

ein abend, 
wie jeder andere. 
unsere verlogende vorzeige familie sitzt zusammen am tisch, 
spüre die zwanghafte stille,
um unseren essenstisch schweben.
würde gern verschwinden, 
ausbrechen,
aus diesem haus, 
wo essen,
jeden tag aufs neue,
 zum hauptthema gemacht wird.
denke an die zeit,
wo ich noch,
 ihre normale tocher mit einen gesundenen hunger war, 
da konnte man noch beim essen scherzen, 
und nicht zwanghaft,
 auf den teller des anderen schauen. 
schaue starr gerade aus,
verliere mich an ihren anblick. 
sie gleicht einen kleinen kind,
sie wirkt so zerbrechlich,
als würde sie jeden moment zusammenklappen.
möchte ihr was von meinen fett gewicht abgeben, 
damit sie gut um den tag kommt, 
und ich mich, 
endlich wohl in meiner haut fühle.
zu wissen,
dass all ihre probleme,
meine schuld ist, 
lässt mich immer tiefer, 
und tiefer schneiden. 
ihr sollte es gut gehen, 
und essen können was sie will,
wenn bei mir schon alles aus den ruder läuft. 
schaue auf mein teller, 
ich weiß,
man kann es nicht essen nennen, 
doch trotzdem wird der druck immer größer.
kann es nicht ertragen, 
sie und ihre knochen zu sehen, 
und so zu tun, 
als würde es mir alles nichts aus machen, 
als würde es mir nichts aus machen,
 am leben zu sein. 
verabschiede mich von der hölle,
 vom essenstisch. 
schleiche mich in den garten, 
rauche eine nach der anderen, 
und ich fühle, 
wieder diese leere, 
als hätte ich kein herz, 
als würde nichts in mir drin
 übrig bleiben,
außer diese hässlichen, 
wiederlichen,
probleme,
von den ich nicht loskomme. 
weiß nicht wie mir geschieht, 
werde wie von geisterhand gelenkt, 
schlage gegen die wand,
möchte irgendwas spüren, 
möchte diese gedanken zum stillstand bringen,
höre erst auf, 
als ich angst bekomme, 
das jemand mich hier finden würde,
mit dem augen einer toten.
 versuche mich zu sammeln,
das chaos in mir drin aufzuräumen, 
doch alles scheint zerwühlt,
als hätte einer,
eine bombe gezündet. 
ich werde wohl noch jahre brauchen, 
um all das chaos, 
all diese gedanken, 
zu sortieren, 
und aufzuräumen. 
bis dahin werde ich weiterziehen, 
auf der suche, 
nach mir selbst,
und den grund
warum ich überhaupt noch am Leben bin. 

deine worte.
drängen sich in mein herz,
schubsen mich wieder in meine vergangenheit. 
sehe alte bilder vor mir, 
die ich schon längst vergessen sollte. 
wandele  in der vergangenheit herum,
als wäre ich ein geist,
auf der suche nach meinen alten-ich,
spüre eure hassgefühlte blicke
wieder auf mir ruhen,
als wär es gestern gewesen.
höre immer noch eure getuschel, 
auch wenn schon jahre her ist,
ich konnte eure worte nie vergessen. 
schaue immer wieder an mir runter,
streiche panisch meine klamotten glatt.
und versuche alles unter kontrolle zu haben, 
doch innerlich vergisse ich tausend tränen. 
tage vergehen, 
doch deine worte sind in meinen hirn eingebrannt,
was ich auch versuche,
 meine gedanken schreien weiter, 
hören nicht auf, 
mich zu zerreißen.
lebe schon viel zu lange in der vergangenheit,
doch ich finde,
kein weg dort hinaus.
http://www.youtube.com/watch?v=xWLoVk_IVik

fühle mich dreckig, 
und beschmutzt, 
wie ein hund, 
der sich im dreck gewälzt hat.
ich wünschte,
ich könnte all die sorgen mit wasser 
und seife abwaschen,
ohne sie wär mein herz rein, 
und meine gedanken nicht so dunkel,
wie die nacht.
wahrscheinlich übertreibe ich maßlos, 
und meine probleme sind nichts als eine phase, 
die bald vergehen wird. 
manch einer würde sich mein Leben wünschen, 
meine eltern haben genügend geld, 
und ich habe ein vollen kleiderschrank, 
doch wenn man genau hinschaut, 
sieht man risse
und unsere vorzeige familie zerbricht in trümmern. 
meine eltern
versuchen krampfhaft mich festzuhalten,
doch merken dabei nicht,
wie ich bei jeder berührung innerlich sterbe, 
und von mal zu mal,
kleiner werde. 
versuche 
mit schnellen schritten den klammergriff zu entziehen,
möchte mein Leben leben,
und nicht das Leben von meinen eltern. 
fliehe an orten,
die niemand kennt. 
und spiele wettrennen mit dem tod,
schneide mir eure gelogenden lieben worte
 wieder heraus, 
hungere um eure berührungen zu entfliehen, 
möchte das es nichts mehr gibt zum anfassen. 
jage stimmen hinter,
die mir ein loch ins hirn brüllen wollen. 
falle von einen extreme ins andere, 
überschreite all meine grenzen,
doch all die mühe scheint umsonst.
 familie bleibt einen für immer, 
man kann sie nicht einfach abstreifen, 
wie ein Kleidungsstück, 
das man nicht mehr brauch.

um mich herum lauter fröhliche menschen, 
das brautpaar hört gar nicht mehr auf zu strahlen, 
sie scheinen alle den moment zu genießen, 
und nicht an den morgen darauf zu denken. 
ich sitze zwischen den hübschen menschen, 
und denke über den sinn meines lebens nach.
es ist die selbstzerstörung, 
da bin ich mir sicher. 
gehe darin auf, 
und sehe keinen grund damit aufzuhören. 
werde wohl solange damit weitermachen, 
bis meine letzte sekunde geschlagen,
und der tod mich eingeholt hat, 
auf den ich schon sehnsüchtig warte.
bin meinen zwängen maßlos ausgeliefert,
schaue viel zu oft in den spiegel, 
obwohl ich weiß, 
dass ich mich nie akzeptieren ,
oder gar schön finden würde.
bei jeden foto, 
was von mir gemacht wird, 
habe ich angst, 
dass die linse,
 wegen meines aussehen platzen würde.
fühle mich unwohl in meinen körper,
aber finde keine fluchtweg aus ihn heraus. 
spüre mit jeder minute, 
dass meine ängste und meine zwänge immer stärker werden. 
und der innere konkorrenz kampf beginnt, 
möchte nicht als 'dick' angestempelt werden, 
möchte ihre erwartungen entsprechen.
man soll mir ansehen, 
dass die hungersucht an meinen körper klebt, 
wie ein lästige fliege.
fühle mich gefangen unter den menschen,
weiß nicht wohin mit mir,
und diesen frage die tief in mir eingemauert sind,
lassen mich nicht mehr los.
wie wirke ich auf andere? 
finden sie mich eckelhaft oder gar abstoßend? 
sie schauen mich alle an, 
als ob sie wüsste, 
wie dunkel meine seele ist. 
merke wie sie alle meine fehler aufsaugen, 
und nur darauf warten, 
es andere mitzuteilen. 
das große fressen beginnt, 
und ich schleiche mich davon. 
möchte mich die fragen umgehen, 
und aus dieser harmonie entfliehen. 
schlage gegen wände, 
niemand ist mir hier, 
der mich aufhalten könnte. 
immer und immer wieder, 
zittere, 
wimmere, 
und frage mich, 
wann hört der krieg in meinen kopf endlich auf? 
http://www.youtube.com/watch?v=EdVuAD3_fgU


ich habe bei einer blogvorstellung von mary mitgemacht. ihr blog ist wundervoll. es lohnt sich auf jeden fall ein blick in ihren blog zu werfen. ihr werdet es nicht bereuen, daran glaube ich ganz sicher.

stehe vor den fenster, 
schaue wie der wind durch unser dorf fegt, 
und ich wünschte er würde mich mitnehmen, 
mich weit fort tragen, 
damit ich aus diesen trott heraus komme. 
sitze tag für tag in meinen käfig,
den ich mir selbstgebaut habe, 
mit dieser angst vor der zukunft, 
die nicht weiß wo sie hinsoll,
und ich nichts anders tun kann, 
als sie aus mir herauszuschlagen. 
halte mich an den gitterstäben fest, 
und warte darauf, 
dass mich irgendeiner mitzieht. 
denn der erste schritt,
aus den käfig zu entfliehen,
ist immer der schwerste,
und ich weiß das ich das alleine nicht schaffen werde.
kann euren blicken nicht standhalten, 
ihr schaut ratlos in meine welt,
und wisst nichts mit mir zu anzufangen.
ich bin anders, 
und schleppe päckchen mit mir rum,
die ich schon längst in vergessenheit geraten sollte. 
halte mich doch an ihnen fest,
weil es das ist was mich ausmacht. 
ohne sie wäre ich nur eine weitere kaputte seele,
auf dieser erde,
das man nicht sieht,
und mit dem wegschauen hofft,
dass die probleme von selbst weggehen,
und zur staub zerfallen. 
klammere mich an jeden funken,
an jede person
 die mich an leben hält, 
und vergesse,
dass ich doch alles für mich selbst tun sollte,
denn menschen können gehen,
 mich vergessen,
verspotten,
und nie mehr wiederkommen.
sollte eigentlich für nichts anderes kämpfen,
als für mich. 
doch ich scheitere an alltäglichen sachen,
die für andere kinderleicht sind. 
die angst des versagens,
 springt mir jeden morgen ins gesicht, 
sie ist frühaufsteherin,
sowie ich. 
sie lässt mich wissen, 
das ich tun kann was ich will,
es wird trotzdem nie gut genug sein.
kann eure traurigen blicke nicht ertrage, 
wenn ihr bemerkt,
dass ich nur aus fehler bestehe,
und ich an jeder aufgabe scheitere. 
bleibe deswegen,
 lieber in meinen sicheren 4 wänden,
entfliehe mich der realität,
 schubse meine probleme,
und erwartungen der anderen. 
ganz weit von mir weg,
um wenigstens für ein paar stunden,
durchatmen zu können.
ich fühle mich wie er vogel,
der letzends in unsere einfahrt saß.
er war zu schwach, 
um seine flügel auszubreiten, 
und zu fliegen. 
ich hätte mich gern,
zu ihn gelegt,
und ihn gesagt, 
das mir auch jedliche kraft fehlt,
den alltag zu meistern.
jeder angebrochene tag ist eine schlacht,
doch ich fühle mich,
noch lange nicht kampfbereit.
http://www.youtube.com/watch?v=JwnKSiB3Bi0

wenn mir das hungern
und das knochen zählen nicht hilft,
laufe ich durch die dunkle nacht,
rauche eine zigarette nach der anderen, 
bis der rauch mir wieder hochkommt. 
die zigarette brennt schnell in meinen händen, 
 die stille in meinem kopf schreit mich förmlich an,
und merke wie der tod mir immer näher kommt.
ich kann ihn nicht mehr aufhalten. 
warte auf dem schwarzen mann, 
der mich packt, 
mein herz erstarren lässt, 
er jede faser meines körper herausreisst, 
und mir schmerzen zufügt, 
die ich überall an meinen körper spüre.
er wir mir mit seinen taten zeigen, 
dass ich an keinen ort der welt, 
mich sicher fühlen kann. 
denn die angst wird nie von mir weichen, 
sie wird auf mich einschlagen, 
wenn ich lache. 
sie wird mich mit ihren säureartigen atmen anhauchen, 
wenn ich meine augen schließe. 
die angst vor nähe wird stets bei mir bleiben, 
weil ich in deren augen immer noch ein kleines kind bin,
dass sich niemals wehren kann, 
nicht mal im traum.