tage vergehen, 
ohne da zu sein, 
wo ich mich in meinen dunklesten gedanken verirre, 
und verzweifelt nach dem weg zum himmel suche.
wo nächte mich auffressen, 
mein magen nach vergebung schreit, 
und meine knochen mich anflehen, 
den morgengrauen nicht mehr zu erleben.
wo ich voller angst und furcht aufschrecke, 
und mir wünsche das du an meiner seite wärst.
denn du bist der schmerz,
den ich noch nicht im griff habe.
tage vergehen, 
wo der geruch von essen meine nahrung ist. 
wo ich schreien möchte, 
doch es mein verstand es nicht zulässt, 
gelernt habe zu schweigen, 
still und verloren in einem raum voller menschen zu sein.
wo ich mich in den schlaf weine, 
voller frucht vor den nächsten morgen, 
angst davor habe,
 das mein körper aufgibt, 
ich nicht mehr auf ihn zählen kann.
wo ich versuche,
 vor dieser erkenntniss wegzulaufen,
 sie macht mir angst,lässt mich schaudern.
denn der schmerz, 
die nächte voller blut sind nicht mehr heilsam.

Kommentare:

  1. Wie gerne würde ich dich von alldem befreien. Ich weiß das es nicht geht, aber ich hoffe du weißt, dass ich alles tun werde damit es dir besser geht.

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  2. Ich könnte stundenlang Trennen vergießen wenn
    ich sehe wie du leidest. Und ich würde es
    tagelang tun wenn ich wüsste dass nur eine Träne
    dein Leid ein wenig wegwischt <3

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  3. Es macht mich Traurig so etwas zu lesen. Wie gerne würde ich dir einfach ein bisschen Kraft schenken. Will für dich da sein, jedes einzelne bisschen glück das ich besitze dir schenken. Denn du hast es mehr verdinnt als jeder andere.

    lots of love. <33


    Nana.

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  4. Ich glaube dir. Auch deine Worte zu lesen hat mir so unendlich gefehlt. Es ist irgendwie seltsam, wir kennen uns ja kaum und lesen nur die aneinadergereiten Buchstaben des Anderem. Denkst du, wir sind naiv, wenn wir uns hier und so schreiben?
    Wollen wir eine andere Möglichkeit suchen? Vielleicht wäre es besser ..

    Das frage ich mich auch manchmal. Und dann denke ich pessimistisch dass die Streitereien meiner Eltern wohl auch dazu führen dass ich so beziehungs- und vertrauensunfähig bin.
    Meine Eltern waren nie verheiratet. Gott sei Dank. Ich Trennung war _ ist schon so kompliziert.
    Ich weis dass sie es nie tat. Ich habe sie ganz kühl gefragt was sie an so jemand mochte. Und dann habe ich viel erfahren. Auch das. Ob ich es wirklich wissen wollte ist etwas anderes, aber es hat mich und meine Mutter auch für ein Paar Momente enger zusammen geschweist und nun ja .. es hat mir geholfen zu verstehen.

    Gegensätze ziehen sich an. Physikalisch. Praktisch? Ich weis nicht. Manchmal schon. Es ist vor allem entscheidend wie gegensätzlich die beiden Personen sind. Zu gegensätzlich macht alles nur kompliziert.
    Darf ich deinen Worten entnehmen, dass du den Spruch 'Gegensätze ziehen sich an' unterstützt?

    In welcher Situation hat die Angst denn noch gesiegt?
    Vielleicht solltest du mit deiner Mutter reden, damit sie mit deinem vater redet. Dann musst du das nicht machen.
    Wovor hast du denn Angst, wenn ich das fragen darf?
    Vielleicht sollte man sich seiner Angst manchmal stellen, dann wird vieles einfacher.
    Oder?

    Ich mag meine Mutter. Sie ist so verdammt stark. Vielleicht möchte ich in mancher HInsicht auch so werden wie sie. Andererseits macht auch sie Fehler. Wenn man in unserem Alter ist, glaube ich, wollen wir noch alle anders werden als unsere Erzeuger. Aber im Endeffekt werden wir erwachsen doch ziemlich ähnlich sein. Wir werden ihnen viel mehr ähneln als wir es vor hatten.

    Ja, das kenn ich nur zu gut. Aber dann wartet jemand an der Schlucht oben am Abgrund und wartet darauf das man antwortet und man muss wieder in die Realität zurück. Man muss zuhören und reden und akzeptieren und ihren freudigen Anforderungen entsprechen .. ich kenne das in der eigenden Welt verkriechen nur zu gut. Was machst du wenn dir das passiert um wieder 'normal' zu werden?

    Du hast es ganz richtig verstanden. Bloß das ich verdammt noch mal ANgst davor habe mit ihnen zu reden. Ich will nicht das sie mich deswegen verlassen. Oder dass ich ihnen Angst mache. Ich will nicht, dass sich ihr Bild von mir verändert. Und ich will sie nicht mit meinen Problemen belasten. Kennst du diese Lage? Verstehst du was ich sagen will?

    Zur Zeit weis ich es nicht mehr. Ich weis nicht ob ich Hilfe will oder nicht. Sichtbar oder unsichtbar. Sie schreien beide und gleichzeitig herscht Stille in meinem Kopf. Wie ist es denn bei dir mit den Stimmen? Welche ist die lautere? Welcher würdest du gerne Glauben schenken?

    Sie glauben mir nicht, habe ich das Gefühl. Oder ja, sie denken das so etwas sich quasi in Luft auflöst.
    Wird dir Glauben geschenkt?
    Ich denke allerdings, dass sie aus Angst nicht glauben wollen. Oder aus Unverständniss.

    Hast du schon mal überlegt etwas über deine Sonnenseite des Lebens zu schreiben oder es schon gemacht? Vielleicht wäre es angenehmer, wenn wir beide nocht so pessimistisch wären. Ich meine, wie soll ein Pessimist etwas Positiv sehen, wenn er doch immer nur auf die Grautöne fixiert ist?!

    Ein Teil meiner Familie wohnt dort. Sie sind allerdings öfter hier als ich dort. Wenn wir es uns leisten können ist es unser Haupturlaub zu Ostern nach Irland zu fliegen.
    Hast du Verwandtschaft in einem anderem Land?

    Ich weis nicht. Mir kommt es so vor als wäre ich gar nicht da gewesen. Seltsam, ich weis aber es ist so, als wäre da wo die Zeit der Schule sein sollte ein schwarzes Nichts.

    Mein zweiter Buchstabe ist ein e.
    Darf ich auch den dritten auch erfahren?

    Vieleicht kann man bald aus unseren Nachichten ein Buch zusammen schreiben, Autorin du ♥

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    1. Ach, und danke für die Verlinkung an der Seite! ♥

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  5. De Text macht einen wirklich sehr traurig und nachdenklich. Am liebsten würde ich Dich jetzt mal knuddeln! *drückdich*

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  6. Das kommt mir bekannt vor! :(
    Den Text hast du sehr gut geschrieben.
    Danke für deinen Kommentar, und wie gefällt dir mein jüngster Post?
    Lg, Wieczorama (◔‿◔) | Mein Fotoblog

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  7. mir steht lachen nicht so, aber das mit der sonne nehme ich gerne an. solange sie eines tages auch deinen kopf erhellt.

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  8. danke. aber das ist zum teil auch meine schuld.

    ich muss ganz ehrlich sagen, dass du unheimlich gut mit wörtern umgehen kannst. auch wenn deine texte viel zu traurig sind, um sie "schön" finden zu dürfen, tue ich es trotzdem irgendwie. deine worte berühren, sie lassen einen mitfühlen, und es tut mir schrecklich leid, dass es dir so geht. ich wünsche dir alles glück der welt, und dass du es eines tages schaffst, das alles hier hinter dir zu lassen. auch wenn wir uns nicht kennen - ich glaube an dich, gib nicht auf.

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  9. diesmal war es nicht mein vater, diesmal war's ein arsch aus meiner para der das gesagt hat, aber mein vater hat auch schon so kack kommentare rausgehaun. danke, das ist wirklich nett, aber ich komme klar, irgendwie, muss ich ja..

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  10. Danke, Darling, du bist so lieb. ♥ Stay strong. Das sollten wir alle. Zumindest sollten wir es versuchen. Und uns dabei helfen.

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  11. es freut mich wenn diese paar kleinen worte dich etwas glücklich machen können. zumindest für den moment. Ich bin froh wenn ich dir wenigstens diese kleine freude bereiten kann.

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  12. Ich habe dich getaggt.. <3

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  13. ich befürchte, dass du damit recht hast.. und dankeschön.

    dafür musst du dich nun wirklich nicht bedanken, immer wieder gerne. und ich hoffe, dass auch für dich bessere zeiten kommen. ♥

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  14. "denn du bist der schmerz,
    den ich noch nicht im griff habe"

    ... packend...

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