nähe macht mich wieder zum  kleinen kind.
winzelt, zitternd, verstört und starr vor angst,
bin in meiner kindheit gefangen, kein weg führt hinaus,
jede tür ist mit einen schloss versehen.
lasse wunden verstummen, der schmerz frisst einen von außen aus,
gefühle werden verschlossen, wegsperrt,
die wahrheit für die außenwelt begraben,
legt mir worte in den mund,
redet solange auf mich ein, bis ich nicht mehr weiß was richtig ist.
meine bedürfnisse bleiben unausgesprochen,
 meine meiung unerwünscht,
hände gefesselt, taub von den schmerzen,
 sitze ich in den scherben meines lebens.
beschmutzt und befleckt, den tode nahe. 
seh ich deine silhouette am horizont,
da war das monster, das so lange schlief,
werde mich nicht wehren,
nichts mehr sagen, ich werde es still ertragen,
denn ich bin kein kleines kind mehr.

Kommentare:

  1. Vielen Dank, freut mich.
    Deiner gefällt mir auch, hast einen neuen Leser.

    AntwortenLöschen
  2. ich muss nur mal kurz was 'schleimiges' loswerden: ich lese deinen blog erst seit kurzen und habe mich schon in deinen schreibstil verliebt. wow!
    und ich muss zugeben jedes mal 'kenn ich das gefühl' anzukreuzen. ist dir das alles, worrüber du schreibst wirklich passiert?
    und der spruch unter Über mich sagt mir voll zu. jo ey, wie alt bist du eig, das du so etwas schreibst?

    Liebe Grüße,
    katzenjammer

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Um ehrlich zu sein hab ich keine Ahnung. Mmh .. 15? Oder so .. Sicherlich falsch und es wird gleich total peinlich für mich. ;)
      Ich habe gerade meinen Bloginhalt gelöscht und bin am Neuanfang. Vorher waren es kurze Texte und Gedichte, kombiniert mit Musik. Und jetzt?! Ich weis noch nicht. Hauptsächlich Gedichte und Texte über mein Leben und meine Gedanken. Aber weis noch nicht..

      Löschen
  3. Gefanngen in einer Welt die keine ist.
    Jedoch deine ist,
    deine Bleibt.
    Schweig.

    AntwortenLöschen