ich schieße mich weg, schlafe, lebe, liege im dreck.


schlich mich nachts raus,
mit tränenverschleiernden blick mischte ich alkohol mit den pillen,
wollte dich im alkohol ertrinken,
aber wie du siehst, habe ich es nicht geschafft.
kratze alte wunden auf,
kippe alkohol in die wunden, esse kippenschachteln,
zu tief sind die seelischen schnitte,
dass ein 'tut mir leid' nicht ausreicht, um sie zu heilen.
erinnerungen packen mich,
wo ich dich nachts anrief,
es dich kalt ließ, den ernst der lage nicht sahst, aufgelegt hast,
und mich damit geradewegs in die hölle geschubst hast.
setze die flasche wieder an, suche den rausch,
mit jeden weiteren schluck wird es schlimmer,
mein bauch rebelliert, will sich gegen den alkohol wehren,
dass lässt mich kalt, zünde mir zahllreiche zigarette an,
will endlich innerlich ersticken,
sehe dich an jeder straßenecke,
fühle mich wie ein psychopathin,
mit jeder einzelnen träne stirbt ein gefühl,
das mir zeigt das ich noch am leben bin,
spüre nichts mehr, fühle mich wie betäubt.
es riecht nach tod, nach endstation.
http://www.dailymotion.com/video/xlw7je_sido-bushdio-feat-j-luv-bring-mich-heim_music

Kommentare:

  1. krass... Genau das hab ich heute meiner "besten Freundin" gesagt. Die's der Grund für meinen Suizidversuch am Freitag. Du bringst das auf den Punkt was ich ihr mit schnaps und überdosis sagen wollte. ._.

    wenns nur das wäre. Ich bereue nichts, aber ich weiß das ich bereuen sollte.

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  2. Nein, sie versteht nie. Aber dafür liebe ich sie so. Das sie mir einfaches Leben zeigt.

    Ne Ich hab ihr gesagt da ist keine Zukunft mit uns.

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  3. Das freut mich, dass der Blog dir gefällt. (:
    Deiner ist echt düster, aber gerade das mag ich. Was du beschreibst, ist oftmals das, was ich fühle, nur maßlos überspitzt. Zum Glück ist es das.

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